rad[irr]wege

Der Weg ist auch das Ziel

Absurditäten auf dem Weg zur Arbeit

Dass die Stadt Augsburg die Ackermannbrücke als „für den Verkehr freigegeben“ gefeiert hat, ist nun auch schon wieder 10 Tage her. Leider gilt das nur, solange man tatsächlich über die Brücke fährt. All der Verkehr, der unten durch möchte, oder von unten auf die Brücke auffahren möchte … tja, das zieht sich noch ein wenig.

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Habe ich gerade Augsburgs Flüsse erwähnt?

Ok, ich habe leicht reden, denn die Wertach liegt mir nicht im Weg, sondern sie liegt am Weg. Oder suche ich nur den Weg so aus, dass er daran entlang führt? Gut möglich. Meine Zeit, meine Wahl, mein Weg.

Vier lose Gedanken zur Fahrradstadt

Am Montag machte das KLAK Radlkino im Rahmen der Radlwoche in Augsburg halt und vor der Filmvorführung äußerten sich fünf Experten (oder eher: 4 Experten und ich) zum Stand der Dinge in Sachen Fahrradstadt, die ihr 2020-Anhängsel mittlerweile offiziell abgelegt hat. „Wo ist die Luft raus? Wir flicken das und pumpen auf“ ließ das Feld offen, wodurch sich fünf Menschen mit größtenteils gleichartiger Meinung ohne große Wiederholungen zu vier Stichpunkten äußern konnten. Hat Spaß gemacht, aber weil mir das geschriebene Wort eben doch näher liegt, will ich im Folgenden meine Punkte nochmals darlegen.

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RE: Fahrradstraße zur Umgehung der Augsburger Straße

Eine Umgehung der Augsburger Straße ist schon seit Ewigkeiten ein Thema, das Augsburger Radfahrende bewegt. Im ziemlich genau vor vier Jahren stattfindenden Workshop zur Fahrradstadt 2020 wurde dieser Straßenzug schon mit deutlicher Mehrheit als Ärgernis benannt und eine Umgehung – möglichst als Fahrradstraße – gewünscht. Dieser Wunsch wird nun wohl in Bälde erfüllt: mehr oder minder parallel zur Augsburger Straße wird die Treu-, Färber- und Gollwitzerstraße zur Fahrradstraße umgewidmet. Doch nicht nur die Kolumne Radlerleben fragt sich, ob damit nun alles gut werde.

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Holy shit!

Die Stadtwerke planen ab 2019, den Nahverkehr in der Innenstadt kostenfrei anzubieten. Eingeführt werden soll eine so genannte „City Zone“, die sich vom Königsplatz/Moritzplatz jeweils eine Haltestelle nach außen erstreckt. Insgesamt sind acht Haltestellen umfasst. (AZ-Artikel)

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Ride of Silence Augsburg

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Video-Link: https://twitter.com/radirrwege/status/997001706390028288

Es mag nur ein kurzes, kleines, stilles Zeichen der Solidarität und Anteilnahme gewesen sein, und Solidarität alleine (vor allem im Nachhinein) bringt uns nicht viel weiter. Aber ohne Solidarität, ohne Anteilnahme, ohne Anstand im Verkehr kommen wir überhaupt nirgendwo hin.

Der Ausbau der Linie 3

Der Bau der neuen Tram-Strecke ist auch für andere Verkehrsteilnehmer ein Gewinn. So entsteht ein neuer Radschnellweg durch den Ausbau der Nord-Südverbindung Postillionstraße – Rieslingstraße – Guldenstraße – Augsburger Straße.

Auf der eigens eingerichteten Webseite kann man sich seit März die Pläne der verlängerten Linie 3 ansehen – und was sie so für den Radverkehr mit sich bringt.

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The little things

Es sind diese vermeintlich kleinen Dinge, die (mich) glücklicher machen als manch vermeintlich größere Maßnahme. Das Bild zeigt die Jakoberwallstraße – gesehen von der REWE-Parkplatzausfahrt. Der Radweg wurde Ende letzten Jahres im Zuge der Umbauarbeiten am Jakobertor nicht nur (endlich) saniert, es wurde auf Höhe der Parkplatzausfahrt auch (endlich) eine Möglichkeit geschaffen, eben diesen Radweg überhaupt zu erreichen.

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Das Problem der Anderen, reloaded

Nicht zu wissen, wo man mit dem Projekt Fahrradstadt wirklich steht, aber präventiv schon einmal verkünden, dass es mit den 25% Radanteil bis 2020 wohl nichts werde, ist das Eine. Es auch nach sechs Jahren Projekt Fahrradstadt und als Gründungsmitglied der AGFK Bayern (Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Kommunen) nicht fertigbringen, die niedrigst möglich hängenden Früchte zu ernten, ist das Andere, und die wiederholt offenbarte … ja, was? Ignoranz? Arroganz? Unfähigkeit? Planlosigkeit? Sie hat das Zeug, viel Positives zu überdecken.

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Eltern-Taxis versus Rettungswege

Dieser Fall sorgt nicht nur im sächsischen Neukirchen für Fassungslosigkeit: In der dortigen Kita war ein Kind von einer Rutsche gefallen und kurzzeitig bewusstlos. Die Erzieherinnen riefen sofort den Rettungsdienst. Doch als die Einsatzkräfte anrückten, kamen diese zunächst nicht zu dem Kind durch. Zahlreiche Autos hatten die Zufahrt blockiert. (Artikel der SHZ)

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Die Fahrradstadt 2020 ist tot, lang lebe die Fahrradstadt

Die Stadt gesteht ein, dass das Projekt Fahrradstadt bis 2020 nicht umgesetzt werden kann. Nun soll das Thema Radverkehr zur Daueraufgabe erklärt werden. […] Die Stadt hatte sich [2012] das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil von 17 Prozent (2014) auf 25 Prozent im Jahr 2020 zu erhöhen. Wo die Stadt momentan steht, ist unklar. (Quelle)

Dass die städtische Radverkehrsförderung auch über 2020 hinaus einen Rahmen benötigt, war von Beginn an klar. Insofern ist es durchaus zu begrüßen, dass bereits vor Ablauf der Deadline die Weichen dafür gestellt werden und voraussichtlich eine zusätzliche Stelle mit dem langjährigen Vorstand des ADFC Augsburg als Radverkehrsbeauftragter besetzt wird. Es bleiben jedoch ein ganzer Berg Fragen.

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Video-Link: https://youtu.be/-tXEEUPyGFM

Ampelschaltung an der Gögginger Brücke

Die Gögginger Brücke befahre ich nicht allzu regelmäßig, daher bin ich mir nicht sicher, wann diese Änderung umgesetzt wurde. Auf alle Fälle ist die Radampel stadteinwärts an der Kreuzung mit der Stettenstraße irgendwann letztes Jahr verlegt worden: vom Ampelmasten vor der Kreuzung auf die gegenüberliegende Straßenseite (also dort, wo auch die herkömmliche Fußgängerampel hängt).

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‚Fahrradstadt‘ wäre manchmal ganz einfach

Denn in einigen Punkten unterscheiden sich die Bedürfnisse von RadfahrerInnen in keiner Weise von denen der Autofahrer. Gefährt bringt uns irgendwo hin, Gefährt muss abgestellt werden. Und man könnte meinen, dass es die Stadt beim eigenen Bürgerbüro ganz alleine in der Hand hat, mit vergleichsweise einfachen Mitteln mit gutem Beispiel voran zu gehen, indem man mit guten und ausreichenden Abstellmöglichkeiten aufwartet. Doch während der Radständer gar nicht mal aus der untersten Schublade stammt, bietet er halt nur genau fünf Rädern Platz. Was für ein Bürgerbüro „Stadtmitte“ vielleicht möglicherweise ein kleines bisserl knapp bemessen ist, ist es nicht?

Wie wäre es mit einem simplen Handlauf entlang der Fassade, mh?

Parkgebühren versus ÖPNV-Preise

Ausgehend hiervon und hiervon hat mich ja schon lange interessiert, wie die Entwicklung der Parkgebühren im Vergleich zu Steigerung der ÖPNV-Preise in Augsburg aussieht – und was wohl los wäre, wenn man die Parkgebühren an die Preisentwicklung des ÖPNV koppelt. Praktischerweise haben die Grünen Augsburg just Anfang des Jahres eine passende Anfrage gestellt. Die Antwort liegt seit Mitte März vor. 

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Hindernisrochade in Inningen

Letztes Jahr wurde in der Bergheimer Straße in Inningen Tempo 30 verordnet. Weil das hierzulande nicht einfach so geht, wurden obligatorisch Hindernisse auf der Fahrbahn platziert. So richtig glücklich scheint irgendwer mit dem Ergebnis wohl nicht gewesen zu sein – die Hindernisse wurden jüngst verändert.

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Ist das die Innenstadt, die wir anstreben?

Fußgänger laufen einen Bogen oder quetschen sich durch. Radfahrer murren und fahren gar nicht erst auf den Radweg. Autofahrer … keine Ahnung, sehen einen stehen und stellen sich dazu? Aber wie laufen an solchen Stellen – die Post am Hauptbahnhof in der Halderstraße ist beileibe nicht alleine – eigentlich Politiker, Stadtplaner, Lobbyisten von Gewerbetreibenden vorbei?

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Das Problem der Anderen

Eigentlich wollte ich Ihnen etwas Schönes erzählen. Ich wollte Ihnen erzählen von Schokolade, die auf ihrem Weg von der Kakao-Bohnen-Plantage bis zum Laden ganz ohne CO2-Emission auskommt – dank Segelfrachter und Lastenrädern. Aber das muss leider warten. Denn grade eben stand mir wieder ein Bierlaster im Weg.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

„Mal auf die eigene Vorfahrt verzichten“

Ich bin die Mutter von Paul. Mein Kind war am 4. September 2017 mit seinem Fahrrad auf dem Weg zur Schule. An der Kreuzung Schützenkuhle/Husumer Straße wurde er von einem LKW überrollt. Paul hat alles richtig gemacht, er benutzt den Radweg und die grüne Ampel. Ihm wird von dem rechtsabbiegenden (zehn Tonnen schweren) Lastwagen die Vorfahrt genommen. – (Quelle)

Vielleicht (wahrscheinlich?) liegt es daran, dass ich Berichte zu Unfällen mit Radfahrern aufmerksamer (oder überhaupt) lese als solche über PKW-Unfälle. Auf jeden Fall habe ich den Eindruck – und bin damit nicht alleine – dass es offenbar sehr schwer fällt, Radunfälle wiederzugeben, ohne ein Fehlverhalten des Radfahrers/der Radfahrerin zu erwähnen oder zumindest anzudeuten. Und wann immer Radunfälle kommentiert werden, kommt beinahe unvermeidlich ein „Argument“ zur Sprache: „Als Radfahrer muss man im Zweifel eben auch mal auf die Vorfahrt verzichten“.

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