Der Winterdienst und Nebenstraßen

Vergangenen Herbst schrieb ich auf der Suche nach Umgehungen der Augsburger Straße in Pfersee:

Und ob der Winterdienst in den engen Straßen überhaupt je durchkommt? Auf alle Fälle später (und weniger oft) als auf der Hauptroute. Zwar wäre das dann eine Sache, die man tatsächlich “ausbauen” könnte, doch warum ausgerechnet der jetzt schon unterfinanzierte Winterdienst zwei zusätzliche Nebenstrecken prioritär bearbeiten sollen könnte, bedarf eines überaus gesunden Optimismus.

Nachdem es in der Nacht auf Dienstag, den 27.1., bei Temperaturen um die Null Grad ein paar Zentimeter geschneit hat, kam ich auf meinem Arbeitsweg vormittags gegen 10 Uhr in der oben abgebildeten Metzstr. vorbei. Und es sah aus, wie man es erwarten konnte. Weder kann der Winterdienst überall räumen, noch sind solche Straßen wahrscheinlich mit den meisten Räumfahrzeugen überhaupt befahrbar. Und alle, die in einer ähnlich beschaffenen Straße wohnen, wissen, was aus dem weichen Schneematsch nach einer weiteren Nacht mit leichten Minusgraden geworden ist. Bei mir vor der Haustüre fand sich auf alle Fälle in den Fahrspuren eine Eisschicht und zwischen den Spuren eine recht feste Eismatschkraterlandschaft.

Wieviel darf ein Parkplatz kosten?

Dialog heute morgen in der Krankenhausstraße (direkt vor dem Klinikum Süd) in Haunstetten mit einer (auswärtigen) Autofahrerin:

-Autofahrerin (steigt aus Auto aus): Entschuldigung, darf man hier parken?
-Ich (schaue auf die Beschilderung): Öh, ja.
-Autofahrerin: Ich muss nämlich nachher ins Krankenhaus und die haben überhaupt keine Parkplätze.
-Ich: Gleich hier rechts rein, die haben einen riesigen Parkplatz.
-Autofahrerin: Aber billig ist der nicht.

Jetzt einmal unabhängig davon, was der Parkplatz am Klinikum in Haunstetten tatsächlich kostet und ob er überhaupt etwas kosten sollte. Aber wenn das die gängige Einstellung sein sollte, dann muss man sich über Semmeltasten und Falschparker nicht weiter wundern. Ein „nicht billiger“ Parkplatz ist „überhaupt kein“ Parkplatz. Und ich glaube nicht, dass eine solche Einstellung in erster Linie daher rührt, dass wir besonders knappen und besonders teuren Parkraum haben. Vielmehr haben wir IMHO im Allgemeinen* immer noch zu viel und zu billigen Parkraum, weshalb sich der irrige Anspruch manifestiert, man habe ein _Anrecht_ auf billigen (oder kostenfreien) Parkraum.

Grob über den Daumen gepeilt stehen in diesem Beispiel beinahe 200 Parkplätze zur Verfügung. Plus die sechs fraglichen an der Straße. Da stelle ich mir doch die Frage, ob diese sechs Stellplätze über Wohl und Wehe entscheiden. Ob das Klinikum genügend Parkplätze zur Verfügung stellt? Keine Ahnung, vielleicht sollten sie den Parkplatz vergrößern. Aber warum sollten sie, wo man doch so praktisch an der Straße parken kann. Doch weshalb die offensichtliche Selbstverständlichkeit, den Platz an der Straße für zusätzlichen – und da er kostenfrei ist, vorrangig benutzten – Parkraum zur Verfügung zu stellen? In einer Straße, in der sich ein Linienbus (die Haltestelle befindet sich im Altenheim-Parkplatz), die Krankenwägen und der gesamte Freizeit- und Kindergartenverkehr um den verbliebenen Platz streiten? Jeden Morgen fahre ich hier mit Kinderanhänger, und sicher jeden dritten Tag wird mir an just dieser Engstelle der Vorrang genommen durch entgegenkommende PKW oder Busse (die das Hindernis der Parkreihe auf ihrer Seite haben). Warum in aller Welt muss für sechs lumpige Parkplätze eine Engstelle geschaffen werden?

*dass es auch – zumindest subjektiv – zu wenig Parkraum gibt sei unbestritten, wobei auch hier die Frage gestattet sei, was und wer denn die objektiv ausreichende Menge an Parkraum bestimmt.

Wie man Menschen NICHT anregt, das Rad zu nehmen

Das Projekt Fahrradstadt 2020 hat das Ziel, den Radverkehrsanteil in Augsburg (grob) zu verdoppeln. Wenn das nicht nur bei angenehmen 20 Grad Sonnenschein gelten soll, wäre es eine Riesenidee, im Winter die Radwege freizuräumen. Nicht, dass man durch den weichen Matsch hier nicht durchkäme, und auch ungeachtet der Tatsache, dass aus dem Matsch nach etwas Nachtfrost ein sehr unangenehm festes Spurrillen-Eis-Gemisch wird. Aber uferlose Matschpfützen sind, auch wenn man das gar nicht glauben mag, in einer Diskussion über den Spaß am Radfahren in der Stadt ein echt beschissenes Argument.

Ein Arbeitsweg, viele Gesichter

Ich fürchte, den unbandigen Spaß, den solch ein Ritt zur Arbeit bereitet, den versteht nur, wer selbst auch per Rad unterwegs ist, egal welche Laune das Wetter gerade an den Tag legt. Das sieht von hinterm Lenkrad, aus dem Bürofenster oder aus der Tram heraus immer kälter, nasser und grässlicher aus als es ist. Aber – wenn man erst durch den Schauer durch ist – nicht halb so intensiv großartig.

 

Halteverbot in der Halderstraße – finally.

Haben alle ihren dicken roten Stift zur Hand? Dann kreisen wir jetzt alle zusammen den Tag im Kalender ein und machen ein paar freudige Purzelbäume: Die Halderstraße hat, wenn auch noch provisorisch, eine Halteverbotsbeschilderung spendiert bekommen! Zwar ist sie mir erst ab dem ibis Hotel aufgefallen, vielleicht habe ich sie davor aber auch nur übersehen. Oder man muss die offensichtlich knapp bevorrateten Halteverbotsschilder erst noch nachbestellen. Whatever.

Radwege über die Ackermannstraße

steffelblog:

Was für ein Abenteuer.

Die Straßenbahnlinie 5 wird noch unser aller Liebling, wenn im Zuge des Baus die Ackermannstraße entlang zwangsläufig eine Menge verändert werden muss. Im besten Fall kommt die Stadt Augsburg im Rahmen der Fahrradstadt 2020 selbst auf die Idee, sämtliche Kreuzungsbereiche hinsichtlich der Radverkehrsführung zu modernisieren. Oder wir alle müssen die Stadt die nächsten Jahre laufend daran erinnern, dass der derzeitige Zustand … wie soll ich sagen … scheiße ist.

Der Hochablass

Wem das vorangegangene Beispiel zum Verbot des Radfahrens auf Teilstücken ausgeschilderter Radstrecken zu banal war – willkommen am Hochablass. Diese Lechüberquerung ist als reiner Fußweg ausgeschildert – und zugleich Teil von zahlreichen Radwanderwegen (jetzt wird auch klar, warum es Rad_wander_weg heißt) und innerstädtischen Radverbindungen. Die Deklaration als Fußweg und die gängige Missachtung desselbigen durch “uns” Radfahrer ist schon lange ein Streitpunkt.

Ich befahre (bewusste Wortwahl) den Hochablass regelmäßig auf meinem Arbeitsweg. Zu den Zeiten, zu denen ich dort überwiegend fahre – wochentags morgens gegen 9 und abends gegen 7 – ist der Hochblass zumeist menschenleer. Selbst Samstag Nachmittag bei schönstem Wetter ist der Hochablass nicht unablässig unter Fußgängermassen begraben. Es lässt sich, denke ich, mit Fug und Recht behaupten: einen Großteil der Zeit ist der Hochablass frei. Und solange nicht wirklich sehr viele Fußgänger unterwegs sind, sollte die Breite ausreichen, um ein Miteinander von Rad- und Fußverkehr zu bewerkstelligen.

Dass es dennoch seit jeher zu Spannungen kommt (wie auch immer die aussehen), liegt selbstverständlich auch an Radfahrern, die zu wenig Rücksicht walten lassen. Was einem als RadfahrerIn als angemessen langsames Tempo und ausreichend Abstand beim Überholen erscheint, muss der Fußverkehr noch lange nicht so empfinden. Andererseits erscheint auch mancher Fußgänger überproportional besessen darauf, in jedem Radfahrer ein ausuferndes Sicherheitsrisiko zu erkennen. Wahrscheinlich ist, dass eine Minderheit an respektlosen RadfahrerInnen das Image der Mehrheit prägt und dass (auch) aufgrund dessen die Regelung ist wie sie ist. Ein passendes Zitat aus einem älteren AZ-Artikel hierzu: “Die Idioten, die Fußgänger als Slalomstangen benutzen, bekommt man ohnehin nicht durch Verkehrsschilder in den Griff.…”

Es wäre ein interessantes Experiment, den Hochablass einmal für Radfahrer zu öffnen (gab es das schon einmal?). Denn die StVO sieht dafür eigentlich eine passende Beschilderung vor: einen Fußweg mit Zusatzschild “Radfahrer frei”. Ein solcher Weg bleibt nach wie vor ein Fußweg, auf dem FußgängerInnen stets Vorrang genießen. RadfahrerInnen dürfen sich aber mit Schrittgeschwindigkeit fahrend fortbewegen und müssen nicht absteigen. Das hätte meines Erachtens auch platztechnisch Vorteile: Ich verbrauche wesentlich wenig Platz, wenn ich auf dem Fahrrad sitze anstatt es nebenher zu schieben. Dass nicht jeder absolut sicher mit geringer Geschwindigkeit fahren kann – geschenkt. Wer sich unsicher fühlt, darf ja weiterhin absteigen.

Stattdessen werden aber RadfahrerInnen lieber darauf hingewiesen, dass sie hier nicht fahren dürfen – an einem Mittwoch Nachmittag? Die Zeit hätten die Ehrenamtlichen besser darauf verwendet, eine Verkehrszählung durchzuführen – vermutlich hätten sie mehr RadfahrerInnen als FußgängerInnen festgestellt.

Nicht unterschlagen sei an dieser Stelle, dass die AfD erst im Herbst vergangenen Jahres einen Antrag zur Öffnung des Hochablasses für den Radverkehr gestellt hat. Vielleicht findet sich ja im Rahmen der Fahrradstadt 2020 der Mut, das anzugehen? Der Hochablass ist sowohl für Freizeit- als auch zahlreiche Alltagsradler eine wichtige Stelle. Es muss möglich sein, ein vernünftiges Miteinander von Fuß- und Radverkehr herzustellen ohne dabei den RadfahrerInnen einmal mehr aus einem alteingesessenen Denken heraus gleich das Radfahren zu untersagen.

Ergänzung: Wie ich ich mittlerweile lernen durfte, scheitert eine Radfreigabe wahrscheinlich an der Voraussetzung einer Mindesthöhe für die Brüstung, die am Hochablass nicht gegeben ist. RadfahrerInnen tendieren wohl dazu, sonst ins Wasser zu stürzen. Was nichtsdestotrotz den Wunsch nach einer (oder mehreren) Lechquerung(en) nicht schmälert. Wer etwas will, findet Wege. Nur wer etwas nicht will, findet Ausreden. Selbst wenn sie begründet sind.

Radrouten durch Fußwege

RadfahrerInnen, ewige Zwitterwesen. Weshalb es als völlig normal erachtet wird, dass man ihnen auf für sie ausgeschilderten Strecken das Radfahren schon mal verbieten darf – und wenn es nur, wie hier, ein paar Meter sind. Denn schließlich können RadfahrerInnen “ja wohl mal kurz” absteigen. Macht ja nix.

Freigegebene Einbahnstraßen

Vielleicht sind freigegebene Einbahnstraßen ein bisschen wie die Rechtschreibreform. Wer damit aufwächst, sieht gar kein Problem (ich hoffe, heutige Fahrschüler werden ausreichend in solche Straßen geleitet), manch andere müssen erst ins Blut übergegangene Selbstverständlichkeiten über Bord werfen. Die Selbstverständlichkeit, dass einem in einer Einbahnstraße niemand entgegen kommen kann.

Am (willkürlich gewählten) abgebildeten Beispiel sieht man, dass die Beschilderung für mich als “Falschfahrer” zahlreich vorhanden ist – gleich drei Schilder zeigen mir an, dass ich sehr wohl entgegen der Einbahnstraße fahren darf. Für den Verkehr in “richtiger” Richtung hingegen ist die Beschilderung, obwohl völlig korrekt, weit unauffälliger und für Verkehr, der nicht abbiegt, sondern geradeaus in die Sanderstraße einfährt, sogar sehr leicht zu übersehen. Eine “frontale” Beschilderung, etwa am 30-Zonen-Schild, wäre vielleicht deutlicher – ist aber im Regelwerk nicht vorgesehen.

Die Sanderstraße ist zudem ein Beispiel für eine relativ enge Straße, da eine Straßenseite durchaus komplett zugeparkt sein kann (hier könnte man möglicherweise argumentieren, dass durch ein Parkverbot eine Stelle geschaffen werden müsste, die ein Ausweichen zulässt). Wie in jeder anderen “regulären” Straße gilt auch in freigegebenen Einbahnstraßen: Wer das Hindernis auf seiner/ihrer Seite hat, muss dem Gegenverkehr Vorfahrt gewähren. Radgegenverkehr ist in solchen Straßen also nicht nur irgendwie “gedultet”, ihm muss auch entsprechend Platz gemacht/gelassen werden.

Man kann nur allen RadfahrerInnen raten, sich in solchen Einbahnstraßen auf kein gewährtes Recht zu verlassen. Zu neu ist die Regelung, zu leicht ein Zusatzschild zu übersehen. Andererseits müssen alle Beteiligten einfach nur so handeln, wie es ihnen §1 der StVO sowieso aufträgt.

Radampel-Falle

Hier die Kennedy-Kreuzung auf der Ost-West-Achse in Augsburg – die ich an sich sehr gelungen finde, vor allem da es mit einer eigenen Radampel in einem Rutsch über die Kreuzung geht, ohne holprige Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte.

Andererseits lässt sich hier auch ein problematischer Grenzfall zeigen. Oder zumindest ein Fall, den es für alle Verkehrsteilnehmer zu lernen gilt: Wenn die Fußgängerampel bereits rot zeigt, die RadfahrerInnen jedoch noch grün haben.

Der rechtsabbiegende Verkehr muss hier zwei Ampeln (drei, wenn man seine eigene mitzählt) beachten: die Fußgängerampel (rot) und die Radampel (grün). Der Blick zur Fußgängerampel dürfte jedem im Blut liegen – Fußgängerampeln sind IMMER dort angebracht und sie liegen beim Abbiegen im direkten Sichtfeld.

Mit der Radampel sieht es anders aus. Man muss der Ampel an der Kennedy-Kreuzung zugestehen: sie ist so angebracht, dass der abbiegende Verkehr sie sehen kann. Aber das Vorhandensein ist eben noch keine Selbstverständlichkeit. Weder, dass es eine eigene Radampel gibt, noch wo sie angebracht ist (und wie groß sie ist). Eine Befragung des Autoverkehrs nach dem Abbiegen, ob sie eine Radampel gesehen haben, wäre sicher interessant.

Ob, wie und wo Radampeln am besten angebracht werden, ist eine grundlegende Frage, deren Beantwortung sicher nicht bei einzelnen Städten liegt. Aber eine Vereinheitlichung wäre ohne Zweifel im Interesse aller VerkehrsteilnehmerInnen.

Und nochmal hallo, Winterdienst

Das hier ist nicht irgendeine Nebenstraße, das ist auf der Friedberger Straße (stadtauswärts, Höhe Peterhof). Das ist nicht 3 Minuten nach einem überraschenden Wintereinbruch, das ist NEUN F*CKING TAGE nach dem letzten Schneefall, mit Regen und Plusgraden dazwischen. Das hier ist keine Beeinträchtigung, hier ist überhaupt keine Radspur mehr zu sehen. Das ist keine gemütliche 30-Zone, wo man einfach auf die Straße ausweicht. Das ist eine Ein- und Ausfallstraße, Tempo 50, viel befahren.

Wir müssen reden, Fahrradstadt2020.

Hallo nochmal, Winterdienst

Warum ich von Fahrradstraßen nicht sonderlich begeistert bin? Weil es für mich den Eindruck macht, dass sie auf der Prioritätenliste hinsichtlich Instandhaltung und – in diesem Fall – Winterdienst ganz nach unten rutschen. Dieses Bild ist am Montag Abend entstanden. Zu dieser Zeit waren sämtliche Straßen (dieser Größe) voll und ganz schneefrei.

Hallo Winterdienst

Seit dem letzten Schneefall ist ungefähr eine Woche ins Land gegangen, zwei Regentag haben zudem beinahe alle Schneemassen von alleine beseitigt. Alles frei also in der Stadt? Überwiegend ja, mit Ausnahmen (auf nur einer Fahrt ins Büro, willkürlich gewählte Strecke):

Im Sheridan-Park etwa – zugegebenerweise etwas ab vom Schuss und “nur” ein für Radfahrer freigegebener Fußweg – war allem Anschein seit Beginn des Winters kein Winterdienst unterwegs. Hier bedeckt den Weg nicht nur eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht, es ist noch nicht einmal Splitt gestreut.

Überall, wo sich der Schnee türmte, sind noch Reste vorhanden. Und da die Radspuren gerne als Schneeabladeplatz gebraucht werden, sind so manche Spuren noch beeinträchtigt. Dass das aber auch mitten im Zentrum in der Halderstraße noch so sein muss – insbesondere an einer Stelle, an der der Schnee auch in die Grünfläche hätte geschoben werden können – ist etwas traurig.

Ebenso traurig ist, dass der kombinierte Fuß-/Radweg am Theodor-Heuss-Platz auch seit einiger Zeit übersehen wurde. Hier darf man sich auf einer Eisschicht (mit etwas Splitt darauf) im Rad-ruhig-und-gerade-halten üben, da ein Ausweichen auf die Fahrbahn hier keine wirkliche Option ist.

Stadtwald im Winter

Wer im Winter bei Schnee vom Augsburger Süden Richtung Stadtmitte (oder Hochzoll) muss, dem lege ich den Weg durch den Stadtwald ans Herz. Der ist nämlich überraschend gut präpariert (vielen lieben Dank an den hier zuständigen Winterdienst!), als feste Schneedecke mit etwas Split darauf. Das ist griffig und bleibt, solange kein Tauwetter herrscht, aufgrund des fehlenden Autoverkehrs spurrillenfrei und perfekt befahrbar. Weit besser als der Radweg die alte B17 entlang, der oftmals nur spät und/oder nur teilweise geräumt wird und mit der Zeit (durch halbseidenen Salz-Einsatz und querenden PKW-Verkehr) sulzig und rutschig wird. Bei genügend Schnee sind auch die zahlreichen Schlaglöcher gut zugefüllt und die Strecke so gesehen so komfortabel wie nie 😉

Vorsicht ist erst bei Tauwetter geboten. Dann bildet sich gerne die ein oder andere Eisplatte zwischen freien Stücken oder Sulzschneeabschnitten. Dann – und nur dann – ist der Weg an der alten B17 in der Regel schneller schneefrei und einfacher zu befahren.

2015

Allen allseasoncommuters, SchönwetterfahrerInnen, TriathletInnen, gelegentlich-zum-Bäcker-FahrerInnen, Fixie-/Trike-/Trekking-/Mountainbike-/Cyclocross-/Rennrad-/Fatbike-/TallbikefahrerInnen, 10.000-km- und 1000-Meter-RadlerInnen und insbesondere all jenen, die nächstes Jahr mehr Radfahren wollen als letztes Jahr:

Ein gutes neues Jahr. Be awesome.