Monat: Mai 2015

Aus Süden kommend leitet die Radspur auf das Hochboard und …
… so um ihn herum. Egal ob man geradeaus oder rechts will, man muss am Vorfahrt-Achten-Schild auf die Fahrbahn, denn rechts schließt sich ein Gehweg an.
Durch die Verkehrsführung und das Vorfahrt Achten muss man abbremsen, weit rückwärts blicken und dann die Fahrbahn kreuzen.
So sieht der Kreisverkehr von Osten kommend aus der 30-Zone aus. Von der Fahrbahn ab aufs Hochboard.
Wer die Hagenmähder weiter Richtung Norden fahren will, wird direkt nach dem KV wieder auf die Fahrbahn geführt. Die Chance auf eine baulich gesicherte Ableitung hat man vertan.
Wer jedoch den KV Richtung Westen verlassen will, sieht sich dieser absurden Situation gegenüber: Start ist das benutzungspflichtige Hochboard, doch das Gegenüber ist als Gehweg beschildert.
Von Westen kommend (auch eine 30er-Zone) wird man nicht von der Fahrbahn abgeleitet – von hier aus fährt auch der Radverkehr auf der Fahrbahn.
Gleiches Bild von Norden kommend – im Gegensatz zur Gegenrichtung keine Ableitung von der Fahrbahn. Was in Gegenrichtung wohl so viel gefährlicher ist …?
So sieht also der Weg von Süden kommend geradeaus die Hagenmähderstr folgend aus: Fahrbahn-Hochboard-Fahrbahn.
Von der Polkstr aus links in die Hagenmähder? Schon diffiziler, da man erst aufs Hochboard muss, dann aber unvermittelt entweder schieben muss (da Gehweg) oder sich auf die Fahrbahn einreiht – keine Ahnung, ob das überhaupt legal ist.
Und vom Leiterle geradeaus in die Polkstr? Einfach auf der Fahrbahn durch den Kreisverkehr. Womit überall im KV LEGAL Radfahrer sein können. Warum muss man sie dann auf einer Route auf das Hochboard zwingen?

Der Kreisverkehr und das Rad

Den Kreisverkehr in der Hagenmähderstraße hatte ich genau genommen schon einmal, aber heute sei er, oder genauer: seine Radverkehrsführung in ihrer vollständigen Sinnlosigkeit dargestellt. Denn der Kreisverkehr selbst ergibt sicherlich Sinn, nur bei der Radführung hat irgendwer … sagen wir einmal: zumindest nicht zu Ende gedacht. In Süd-Nord-Richtung ist…
Wenn abends erst mal alle zuhause sind: Lückenlos zugeparkte Straßen, de facto zur Einbahnstraße degradiert
Und wenn eine Seite nicht mehr ausreicht, wird eben auch der Gehweg auf der Gegenseite zugeparkt. Tolles Training für kleinste Radlerinnen.
Hindernis auf der eigenen Seite? Zunehmend kein Grund, Vorrang zu gewähren.
Für die Mülltonnen wurde interessanterweise sehr diszipliniert ein Stück Straße freigehalten.

Wofür wollen wir öffentlichen Raum nutzen?

Ob früher alles besser war? Unwahrscheinlich, ich weiß es aber auch nicht. Aufgewachsen bin in in einem kleinerem Ort im Dunstkreis Augsburgs, in einer Spielstraße. Zugeparkte Straßen sind nichts, was Teil meiner (Kindheits-)Erinnerungen wäre. Viel mehr ungehinderte Ballspiele, aufgespannte Federballnetze (ja, quer über die Straße), kurzum:…

Milchberg-Reparatur

Kein Grund, jemandem jubelnd um den Hals zu fallen, aber ein anerkennendes Kopfnicken sei hiermit überbracht. Die allerschlimmsten Stellen am Milchberg wurden vor ein paar Wochen frisch asphaltiert. Der große Wurf fehlt mir hier nach wie vor, aber vielleicht ist der auch erst möglich, wenn…
Am Rewe in Haunstetten sind diese an sich brauchbaren Ständer installiert – wenn sie nicht falsch herum aufgebaut wären *facepalm*
Noch schlimmer allerdings: Die waren vor einem Monat noch richtig herum – Man hat sie also nachträglich in die falsche Richtung gedreht?!
Und dann kommt der Benutzer und alles Gerede um richtig- oder falschrum wird ad absurdum geführt.

Vielleicht sind wir nicht reif für Abstellanlagen

Hatte ich etwa die Zeitgemäßheit der neuen Abstellmöglichkeiten am Plärrer infrage gestellt? Vielleicht überfordert uns das moderne Zeugs auch einfach. Bei "meinem" Rewe sind seit geraumer Zeit neuere Radständer installiert, die mit einem weiter nach oben ragendem "Bügel" den klassischen Radständer um eine brauchbare Möglichkeit,…

Neue Abstellplätze, ok, aber …

Wenn in der Stadt neue Radabstellplätze geschaffen werden, soll man nicht meckern. Wobei sich mir bei diesen Plätzen am Plärrer doch zwei Fragen aufdrängen: 1. Warum gerade hier? Wer soll hier sein Rad abstellen? Plärrer-Besucher? Ein fester Platz für ein nur zweimal jährlich stattfindendes Fest…
An vielen roten Ampeln könnten Radfahrer leicht rechts abbiegen, ohne irgendwen zu stören …
… und hier geht das! Eine Spur leitet die Nicht-Geradeausfahrer aufs Hochboard …
… wo sie sich dann nach links einordnen oder unterbrechungsfrei rechts abbiegen können.
Nach rechts wird man auch noch über eine ordentliche Ableitung zurück auf die Straße geleitet. Wunderbar!

Rechts abbiegen bei rot – geht doch!

Der Grünpfeil für Radfahrer ist sicherlich eine gute Idee. Das Rechtsabbiegen an roten Ampeln ist im Pariser Plan "eine der bedeutendsten Fahrradstädte der Welt zu werden" explizit aufgeführt. Und das kann ja so einfach sein, wie die ausnahmsweise einmal sinnvolle Straßenmalerei hier zeigt. Das recht großzügige…

Innenstadt, was willst du eigentlich?

Dieses abgebildete Schild ist eines von vielen, die seit Kurzem Augsburgs Einfallstraßen "schmücken" und damit Teil der Innenstadtkampagne. Es weist den Weg ins Stadtzentrum. Ins neue Stadtzentrum. Nicht, dass dieses Zentrum jetzt woanders läge oder es bislang keine Beschilderung gegeben hätte. Aber man kann es beileibe…

RadfahrerInnen kann man alles zumuten

Wir können gerne über Zweirichtungsradwege diskutieren. Gerade im Innenstadtbereich, wo Radrouten viele Start- und Zielpunkte haben können und weniger über weite Entfernungen von A nach B führen, sondern von Geschäft zu Geschäft, birgt die Freiheit, Wege auch linksseitig oder Kreuzungen nach Gutdünken zu umrunden, ein enormes Komfortpotential.…
Nicht schlecht: Die Radampel hat nicht nur ein Gelblicht, sondern ist auch signifikant länger grün als das PKW-Pendant.
GeradeausfahrerInnen hilft das leider überhaupt nicht, da sie durch den Fußweg wie Linksabbieger an einer roten Ampel stehen, die gar nicht für sie gelten sollte.

Geradeaus. Sehr schwierig, das.

Vom Kobelweg kommend findet sich an der Kreuzung mit der Ulmer Straße etwas seltenes: Eine (full-size) Radampel mit Gelb-Licht, die *trommelwirbel* signifikant länger grün ist als ihr PKW-Pendant. Beim Linksabbiegen (Richtung Bahnhof), das wie üblich in zwei Zügen stattfindet, hilft das tatsächlich in manchen Fällen,…
Von der Straße aufs Hochboard. Wenig gute Geschichten fangen so an.
Dann will die Rechtsabbiegerspur überquert werden, auf der Gegenseite wartet nur ein vergleichsweise schmaler Bereich mit abgesenktem Randstein.
Die Sicht um das Tor herum ist schlecht. Die Markierung auf der einen Seite (ganze Breite) passt nicht zu der auf der anderen Seite (halbe Breite).
Direkt hinter dem Vogeltor ist eine viel benutzte Fußgängerquerung von und zur Altstadt.

Am Vogeltor

Das Vogeltor in Nord-Süd-Richtung hatte ich schon einmal hier und hier erwähnt. Aber auch in der Gegenrichtung ist es leider einen Beitrag wert. Direkt nach der Kreuzung mit der Jakoberwallstraße wird die Radspur benutzungspflichtig auf das Hochboard geleitet. Anstatt der im Bild subtil versteckten Baustellenschilder darf man sich…

Schilder selber basteln.

Offensichtlich leidet Augsburg unter Schilderknappheit, oder jede Baustelle muss mit verbundenen Augen aus einer großen Kisten Schilder ziehen und mit dem leben, was dabei herauskommt. Klebeband, Filzstift oder ein Laserausdruck sind auch erlaubt prix du viagra france. Bei der ganzen Bastelei kann man dann schon…