Monat: November 2015

Bitte warten …

In den vergangenen Jahren haben Augsburger Radler dem Winterdienst in Umfragen ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Die Stadt hatte versprochen nachzubessern. Doch es wird wohl dauern, bis sich grundsätzlich etwas ändert. So schreibt es die Augsburger Allgemeine heute. Oder vor einem Jahr, oder vor zwei Jahren.…
16. November – 16 Grad. Da kann auch ein Leihrad den Umweg auf dem Weg ins Büro nicht verhindern.
Auch ein Leihrad sollte mal die Wertach besuchen dürfen.
Ausgeliehen an der Tram-Endhaltestelle, zurückgegeben hier am Kö. Passt für diesen Fall, aber die festen Stationen halte ich nicht für ideal.

Leihräder – gar nicht so schlecht.

Leihräder sind bisher nicht meine Sache gewesen. Zu 99,9% bin ich ja immer in der eigenen Stadt unterwegs und habe selbst ein Rad. Erst kürzlich habe ich dennoch mal eines ausprobiert, um innerhalb der Stadt einen Einkaufsausflug zu unternehmen. Zwar hatte ich auch dieses Mal…

Fahrbahn vs. Radweg – wo wollen wir fahren?

@zukunftmobil hat gestern einen Beitrag der Zeitschrift mobilogisch in meine Filterblase gespült, woraufhin sich – soweit auf Twitter möglich – eine durchaus interessante Diskussion entspann: https://twitter.com/zukunftmobil/status/664493413564182528 Organisierte, informierte, schnelle und routinierte Radelnde wollen auf der Fahrbahn fahren. Sie wissen um die Gefahren der üblichen Radwege auf…

Von Helikoptereltern und Lametta-Fans

It started with a fight hat sich mal selbst ein Bild der Situation vor Schulen gemacht, eine ganz hervorragende "Feldstudie" vor Ort: Was können Eltern also tun? Vielleicht mal eine oder zwei Wochen mit ihren Kleinen zusammen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule…

Innenstadt, oh Innenstadt.

Vormittags um halb elf zwischen Moritzplatz und Rathausplatz achat rapide viagra. Keine Frage: Geschäfte wollen beliefert werden. Und das wird, auch wenn man sich zumindest im Einzelfall elegantere Methoden vorstellen könnte, auch stets per Transporter und LKW passieren. Aber noch so spät nach Ladenöffnung? Warum kann…
Was einmal eine ziemlich heruntergekommene Gasse war, ist jetzt optisch und komfortechnisch ein Hochgenuss.
Eine unangenehme Bordsteinkante hat man sich aber nicht verkneifen können.
Der Belag aus abgefrästem Kopfsteinplaster und mit verfüllten Fugen ist aber schlicht das Geilste, auf dem ich in der Innenstadt je fuhr.
Durch den Wegfall der Gehwege bleibt die Gasse jederzeit breit genug und man erreicht entspannt wie nie den Moritzplatz.
Ob man für die Radabstellplätze wohl noch etwas optisch ansprechenderes finden kann?

Noch mehr Kopenhagen-Feeling

Was einst in der Wintergasse begonnen hat, ist nun bis zum Predigerberg fortgeführt. Anstelle einer engen, zugeparkten, vielfach geflickten Hinterhofgasse tritt eine durch den Verzicht auf Gehsteige jederzeit ausreichend breite, offene Innenstadtgasse. Durch die unorthodoxe Auszeichnung als Spielstraße ist zudem das Parken klar auf einige…
Statt an der Straße entlang wird Radverkehr hier um ein kleines Dreieck an die Kreuzung geleitet.
Das linksseitige Befahren und Überqueren der Kreuzung ist erlaubt – überrascht jedoch die meisten Autofahrer.

Auf der linken Seite über eine Kreuzung. Good luck.

Wer in Augsburg die Studie des BASt einmal mit zusätzlichen Zahlen bezüglich der notwendigen Sorgfalt von Autofahrern gegenüber linksseitig fahrenden RadfahrerInnen füttern möchte, dem sei die Kreuzung Hofrat-Röhrer-Str/Inverness Allee empfohlen. Von der Hofrat-Röhrer-Str kommend wird man über einen kurzen Fuß-/Radweg auf den linksseitigen Radweg an…

Linksseitig Radfahren

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat Ende Oktober die Ergebnisse eine Studie veröffentlicht, welche die Gefährdung des legalen linksseitigen Fahrens auf Zweirichtungsradwegen beleuchtet. Während das illegale Geisterradeln bereits durch mehrere Untersuchungen gut belegt sei, existierten für Zweirichtungsradwege in Deutschland demnach noch überhaupt keine belastbaren Zahlen. Die Untersuchung stellte…
Der Schutzstreifen aka "Wenn wir zufällig genug Platz dafür haben dann machen wir halt einen Strich hin"-Streifen
Und an Engstellen wie einer Verkehrsinsel haben wir keinen Platz, ergo malen wir auch keinen Strich hin. Wo soll denn sonst das Auto …

Noch so ein Problem mit Schutzstreifen (oder unserer Anpassungsfähigkeit)

Ob es unter Autofahrern wohl auch eine derart hohe Streuung an Meinungen gibt, wie die "perfekte Fahrspur" aussieht? Breit, gerade – es fällt (mir) schwer, sich da große Meinungsdifferenzen auszudenken, was vor allem daran liegen dürfte, dass die PKW-Verkehrsführung vor allem eines ist: prinzipiell identisch. RadfahrerInnen bietet…
Sichtbehinderung zum ersten: Durch den Lärmschutzwall ist der Knick schlecht/spät einsehbar
Sichtbehinderung zum zweiten: Auch durch Steinwände lässt es sich schlecht blicken.
Gleiche Stelle von der anderen Seite aus – gleich wenig Sicht. Aber ist da nicht was auf dem Boden?
Tatsächlich. Eine Markierung, die den möglichen Gegenverkehr kennzeichnet. Durch die Fahrbahnerneuerung jedoch stark mitgenommen.
So sah die Stelle vorher aus – immerhin konnte man sie da noch erkennen.
Weshalb auf dieser Seite der Belag erneuert wurde? Kaputt war er nicht, wie man hier noch sieht (Mai). Wahrscheinlich ging es um darunter verlaufende Leitungen.
Das hier ist die Kennzeichnung in "falscher" Richtung. Auf diesen Gegenverkehr wird in "richtiger" Richtung freilich nie hingewiesen
Platz für eine alternative Route oder einen breiteren Weg wäre schon da …

Spieglein, Spieglein an dem Weg …

Diese Stelle (Hinweis von Severin) liegt jetzt auch schon eine ganze zeitlang herum. Es geht um den die Friedberger Straße stadtauswärts begleitenden Radweg. Zwischen Spickelstraße und Am Eiskanal verlässt der Radweg die Hauptstraße, führt an der Badestelle am Hauptstadtbach vorbei und mündet später in den…
Ab welcher Größe wird ein Flicken eigentlich zum Normalzustand und der Rest der Straße zum Flicken dazwischen?
Immerhin: Es gab hier auch schon holprigere Ausbesserungsarbeiten. Mal sehen, was der Winter dazu meint.
Großflächige Längsflicken provozieren gerne einmal besonders fiese Längsrillen. Aber mit Reifenbreiten <50mm ist man wahrscheinlich genauso selber schuld wie ohne Helm …

Danke … irgendwie.

Beinahe jedes Jahr im Herbst rückt im Stadtwald nochmal der Reparaturtrupp aus. Die Fahrradstraße am Zoo/Botanischen Garten hatte es mehr als nötig, das Geholper dort ist kaum zu ertragen. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass eine Komplettsanierung auch keine völlig irrwitzige Forderung wäre. Aber…
Immer einen Umweg wert – die Wertach.
Wenn schon nicht gut zu fahren, dann doch wenigstens was fürs Auge – die Allee nach Wellenburg raus.
Farbenpracht am Zoo vorbei.
Zwischen Zoo und Botanischem Garten hindurch.
Und wer hätte gedacht, dass man die Boulangerie noch besser machen kann. Man kann! Belohnung x2.

Das Amt zur Bewerbung des Bike Commuting empfiehlt: Get the fuck out and ride your bike!

Wenn die letzten Tage – da seien die Eisnebelsuppentage ausdrücklich eingeschlossen – keine Aneinanderreihung zaunpfahlwinkender Einladungen zum Radpendeln waren/sind, dann weiß ich auch nicht. Wer auch nur ansatzweise die Möglichkeit hat, seine/ihre Arbeitszeit frei einzuteilen, sollte sich die Zeit gönnen, auf dem Rad einen Bogen…

Baustellenkennzeichnung? Ausgewürfelt.

Derzeit wird in Siebenbrunn an verschiedenen Stellen die Straße aufgerissen. Gas, Fernwärme, Wasser, Internet – wer weiß. Offenbar ist es nötig, die Stellen zugänglich zu halten, weshalb sie nur mit großen Platten zugedeckt werden, solange nicht daran gearbeitet wird. So weit, so unspektakulär. Wo in welcher…

Non-Konformität als System?

Dieses wunderbare Video von Lucas Brailsford macht gerade die Runde. Es stellt das vermeintliche Paradoxon in den Mittelpunkt, dass in Amsterdam einerseits das Radfahren einen so hohen Stellenwert hat, andererseits das Verhalten der Radfahrer so eklatant regelwidrig ist, dass man hierzulande nur verwundert den Kopf schütteln…