Monat: Dezember 2015

Sind das 50 Zentimeter zwischen Radfahrstreifen und Parkreihe?

50 cm sind nicht gleich 50 cm und werden noch lange nicht beachtet

In einem Artikel der AZ von Anfang November wird der Fahrradbeauftragte der Stadt Augsburg bezüglich des Radstreifens in der Neuburger Straße wie folgt zitiert: Der Radweg sei gemäß den allgemein geltenden Regelwerken angelegt worden, sagt er. Grundlage dafür seien die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen sowie die…

Eine Unterführung des Willens

http://www.radirrwege.de/pics/Luitpold.m4v Endlich. Ein Geburtsfehler der Luitpoldbrücke ist Geschichte, dank des unermüdlichen Engagements der Bürgeraktion Pfersee. Diese paar Meter hätten mal einen Festakt verdient (im Gegensatz zu so manch anderer Straßenmalerei). Für alle außerhalb Augsburgs: Auf der westlichen Seite der Wertach führt ein wahrlich wunderbarer Weg an…

70 Kilometer durch Augsburg

Obwohl ich durch meinen Arbeitsweg fast täglich auf Augsburgs Straßen unterwegs bin, bleibt ein Problem bestehen: Mein Eindruck ist zwangsläufig sehr subjektiv, und das nicht nur aufgrund meines Fahrstils und meiner Erwartungen an Radverkehrsführungen, sondern schlicht allein schon aufgrund der Beschränkung auf Fahrten zu sehr ähnlichen,…
Keine 6 Meter für Tram, PKW, RadfahrerInnen und FußgängerInnen – irgendeiner ist immer der Depp.
Stadteinwärts – Na, lieber an den Fußgängern vorbei oder sich von einem Panzergefährt knapp überholen lassen?
Stadteinwärts – Make no mistake: Die Fußgänger dürfen das. Als Radfahrer hier bimmelnd Platz beanspruchen ist zumindest nicht die feine englische Art.
Die Tram will man als RadfahrerIn ganz sicher nicht im Kreuz haben.
Stadtauswärts – Der Ableitung auf die Straße steht der Ampelpfosten im Weg. Dadurch sticht ein Radfahrer von weit rechts "überraschend" in die enge Straße.
Stadtauswärts – Am Ausgang der Unterführung wartet eine aberwitzig enge Ableitung, welche direkt in den nach rechts ziehenden Verkehr zielt.
Stadtauswärts – Eine Tram ist hier sogar hilfreich, da sie keine PKW zulässt. Der verbleibende Abstand zur Tram ist nicht üppig, aber ok – was aber jeder anders empfinden mag.

Pest oder Cholera

Wer aus den westlichen Stadtteilen Augsburgs zum Bahnhof will, nutzt sehr wahrscheinlich die Pferseer Unterführung – ganz egal ob per PKW, Tram, zu Fuß oder mit dem Rad. Dass es jenseits der Unterführung, am Zugang zu den Gleisen Radabstellanlagen gebrauchen könnte, hat mittlerweile sogar die Stadt eingesehen…
"Ja, passt schon, gut genug. Wir laden ja nur kurz was ein". Dachten sich der sehr langsame, schwankende Radfahrer (leicht bergauf) und der dahinter heranrauschende LKW sicher auch.
Parkt der erste in der Reihe beknackt, hat der zweite dahinter gar keine Chance mehr, besser in die Lücke einzuparken. Eigentlich sollte der erste in der Reihe gleich zwei Strafzettel bekommen.
Und ja, so breit seine/ihre Karre ist, die hätte er/sie gerade ganz vorne in der Reihe mit ein bisschen Mühe schon besser treffen können.

Achthundertausend Euro.

Soviel soll in der Karlstraße und der Grottenau für den Lückenschluss für Radfahrer auf der Ost-West-Achse ausgegeben worden sein. Wieviel davon tatsächlich in die weiße Farbe floss und wieviel eher auf dem Papier existieren und für die generelle Fahrbahnsanierung investiert wurden – geschenkt. Man ist stolz…