Bei „Bompeln für Smombies“ reagiert nicht nur der Germanist leicht irritiert und bei Kosten von 10.000 Euro hebt sich verständlicherweise so manche Augenbraue.

Und dennoch: Leit- oder Warnsysteme nicht weiterzudenken – möglicherweise auch einmal in Sackgassen – wäre fahrlässig. Während unser Kühlschrank versucht, schlauer zu sein als wir, und Telefone, Uhren und was nicht alles voller Sensoren steckt, nur um uns zu sagen, dass wir noch drei Schritte machen sollten um das Achievement „Profi Treppensteiger“ zu erreichen, sollen ausgerechnet Ampeln so bleiben, wie sie immer waren?

Der Verkehr wird dichter, vielleicht auch ungeduldiger, Radverkehr nimmt zu und diversifiziert sich, kurzum: es ist kompliziert. Statt Wahnwesten und Styropormützen könnte ein möglicher Weg eben auch sein, die Aufmerksamkeit des motorisierten Verkehrs zu unterstützen, wie durch das im Video vorgestellte Bike Scout System. Das ist mit 40.000 Euro nochmal wesentlich teurer als unsere Bompeln. Aber das ist ja auch alles erst der Anfang.