Ferienzeit ist Baustellenzeit

Heißt es zumindest. Also, wo sind sie denn, die Baustellen der #Fahrradstadt2200? In der Neuburger Straße, stadtauswärts den Radstreifen verlängern, stadteinwärts überhaupt erst einen anlegen? Nein. In der Donauwörther Straße*, den Radstreifen verbreitern? Nein. In der inneren Donauwörther Straße einen anlegen, zumindest stadteinwärts, wo schon heute Platz wäre? Nein. An der Kreuzung und am Kreisverkehr am Ende der Donauwörther Straße (Richtung Gersthofen)? Nein. In der Jakoberstra… hahahahahaha. Nein. In der Langenmantelstraße, Umwandlung der vier Fahrtstreifen in zwei? Nein, natürlich auch nicht. Wie hätte man auch auf die Idee kommen können, die Zeit zwischen den beiden Plärrerterminen, zu denen auf der Plärrerseite eine Fahrspur sowieso gesperrt und das Tempo auf 30 beschränkt ist, für einen Umbau zu nutzen.

Aber sich für eine 4+ im Fahrradklimatest auf die Schulter klopfen. Sich auf eine minimalinvasive Radlnacht freuen, die wie nichts anderes symbolhaft für den Zustand der sichtbaren Fahrradstadtmaßnahmen stehen könnte: Nur nicht auffallen.

Wieviele Randsteine hätte wohl ein Steinmetz in zwei Ferienwochen abflachen können? Es müssten ja nicht einmal die großen Revolutionen sein. Aber das Personal reicht offenbar nicht einmal für „getting shit done“. Joa. Ist ja erst Juni. 2017. Wir wollen mal nichts überstürzen.

*Coca-Cola-Kreuzung wird gerade frisch markiert – vielleicht malen sie ja von dort aus die Donauwörther Straße weiter. Die Hoffnung stirbt zuletzt.