Getting (the wrong) shit done

Weißt du, Augsburg, ich fordere ja dann und wann simples Getting Shit Done für die #Fahrradstadt2200, und Markierungen erneuern fällt genau in diese Kategorie. Aber was in aller Welt hat euch denn am Oberen Graben geritten? Hier kann man wirklich vieles machen, aber „Markierung erneuern“ ist das allerletzte davon*.

Man müsste ja schon fast gratulieren, wie man auf so holpriger Strecke eine gerade Linie hinbekommt. Aber leider habe ich gerade keine Hände frei, weil ich auf dem viel zu engen Weg balancieren muss. Vielleicht erreicht der Radweganteil gerade so die in den Verwaltungsvorschriften geforderten 1,5 Meter – im Schnitt. Ganz sicher aber nicht ganz vorne bei den Geschäften, da bleibt wohlwollend ein knapper Meter. Hier darf man keinen VZ241 anordnen. Und im weitere Verlauf könnte dem ein oder anderen mal aufgefallen sein, dass der Weg schlichtweg kaputt ist. Ka – putt. Da muss man nichts draufmalen, den muss man erneuern. Und dann so ehrlich sein, die Trennungsmarkierung auch gleich sein lassen und VZ240 (einen gemeinsamen Fuß-/Radweg) beschildern. Die Realität sieht sowieso schon längst so aus.

* es sei denn, wir würden in nördlicher Richtung fahren. Da könntet ihr mal einen Sicherheitstrennstreifen zum Parkstreifen markieren. Bitte danke.