Gegenverkehr oder nicht?

Wodurch unterscheiden sich die Radwege in den folgenden Bildern, abgesehen davon, dass es mal getrennte, mal gemeinsame Wege mit Fußgängern sind?

Durch ein Schild. Das Zusatzschild 1000-31, wer kennt es nicht. Es weist darauf hin, dass der Radweg in beide Richtungen befahren werden darf, also mit Gegenverkehr zu rechnen ist. Nun die Aufgabe, insbesondere für alle, die die abgebildeten Wege – entlang der Nagahama-Allee, hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit und Breite wahrscheinlich die besten Radwege der Stadt – nicht kennen: auf welchem Weg ist das Radfahren in beide Richtungen erlaubt und auf welchem nicht?

Über Zweirichtungsradwege könnte und müsste man endlos streiten – nicht erst seit dem tödlichen Unfall an der MAN. Mir geht die Diskussion zu weit ins simple „Linksfahren ist böse“. Nicht falsch verstehen: Geisterradeln IST eine Seuche vor dem Herrn. Diskussionswürdig sind aber vielmehr die Gründe dafür und was man unternehmen kann, um Geisterradeln zu unterbinden bzw. offizielle Zweirichtungsradwege – egal ob permanente oder temporäre in einer Baustellenumfahrung – besser erkennbar und sicherer benutzbar zu machen. Solange man anhand eines Fotos eines Radwegs nicht einmal erkennen kann, ob dieser in einer oder in beide Richtungen befahren werden darf, ist noch ziemlich viel Luft nach oben, finde ich.