Einbauten und parkende Autos

Steffel ist praktischerweise durch die Martinistraße gefahren und hat das oben stehende Video aufgenommen. 6 Einbauten, 28 parkende PKW. Preisfrage: Was wird sich ändern, wenn man die Einbauten entfernt?

Nun ist das meine direkte Nachbarschaft, und das vorgebrachte Szenario von auf den Gehweg ausweichenden Bussen konnte ich schon selbst beobachten. Das/Ein Problem besteht also durchaus, doch wie kommt man denn auf die Idee, dass dieses durch das Entfernen der Einbauten zu lösen sei? Als erstes würde ich vielleicht ein Wörtchen mit den Busfahrern reden. Doch auch ihnen ist der schwarze Peter nicht so einfach zuzuschieben.

Wie man im Video unschwer erkennen kann, ist die Martinistraße zwar keine kleine Straße, aber mit parkenden Autos ist an Bus-Begegnungsverkehr nicht zu denken. Liegt es da nicht nahe, an die Parkplätze zu gehen? Und man muss ja beileibe kein generelles Parkverbot aussprechen. Aber sollte es nicht möglich sein, die Einbauten mit Abschnitten zu verknüpfen, in denen man parken darf? Zwei Inseln würden dann jeweils einen Abschnitt eingrenzen, in dem geparkt werden darf. Dieser muss so überschaubar sein, dass sich begegnender (Bus-)Verkehr rechtzeitig anhalten kann, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Der nächste, auf der anderen Straßenseite liegende Parkabschnitt, muss so weit Abstand halten, dass sich in diesem Abstand ein Bus zurückfädeln und am wartenden Bus vorbeifahren kann, ohne schon am nächsten Parkhindernis festzuhängen. Klingt nach etwas Tüftelei, aber machbar. Ergebnis wäre eine Straße mit abwechselnden einseitigen Parkabschnitten, ansonsten gilt ein Halteverbot. Das könnte man zwar auch ohne Einbauten so herstellen, aber wenn die Vorschrift nun mal Einbauten haben möchte …