Mindestbreiten versus Poller

Für Radwege gibt es Mindestbreiten und die Radlobby streitet nicht von ungefähr dafür, von diesen Mindestbreiten (deutlich) abzurücken eingedenk steigender Radverkehrsanteile und zunehmender Anzahl schneller(er) E-Bikes oder breiterer Radtypen. Und wenn im Bestand schon mal ein ausreichend breiter Weg vorhanden ist – stehen vielleicht Poller im Weg.

Um die AZ herum verbindet ein Fuß- und Radweg die Robert-Bosch-Straße durch eine Unterführung mit der Friedl-Urban-Straße – eine prima ampellose Querungsmöglichkeit der Mühlhauser Straße, einer großen Einfallstraße. Wen genau die Poller von der Benutzung dieses Weges abhalten sollen, erschließt sich mir nicht – aber offenbar ist gleich eine doppelte Absperrung nötig. Die ersten Poller stehen direkt am Abzweig von der Robert-Bosch-Straße, kurz vor der Unterführung stehen nochmals welche im Weg. Und diese stehen so knapp beieinander, dass man mit manchem Gespann/Lastenrad nur gerade so eben noch hindurch passt, links und rechts bleibt gerade noch ein Finger breit Platz. Wenn für Radwege Mindestbreiten gelten – sollte diese Mindestbreite (1,6 Meter) dann nicht auch zwischen Pollern hindurch gelten?

Interessanterweise wurden die Poller an der Robert-Bosch im Rahmen von RADar schon einmal gemeldet und daraufhin geringfügig versetzt, sodass sich die Durchfahrtsbreite erhöhte. Soweit mitgedacht, dass man selbiges auch mit der zweiten Pollerreihe macht, hat natürlich wieder niemand.