Hallelujah!

Die Donauwörther Straße war lange das übelste Beispiel völlig absurder Platzverteilung zwischen Rad- und PKW-Verkehr. Als nach dem Umbau mit Straßenbahn in der Mitte eine Retfahrbahn übrig blieb, die für zwei PKW-Spuren zu schmal, für eine aber überbreit war, wurde dem Radstreifen dennoch nur ein altertümliches Mindestmaß zugestanden – und das auch nur, wenn man Ablaufrinne und Markierung hinzurechnet, ungeachtet der Tatsache, dass man teils an Parkbuchten vorbei muss. Dieser Zustand ist nun endlich Geschichte.

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Arbeitsteilung aus der Hölle

Auf Fuß- und Radwegen ist das oft zu beobachten: erst wird das Laub von den Rändern in die Mitte gekehrt und von dort dann aufgesaugt. Irgendwann. Nicht dass da gleich Tage und Wochen dazwischen liegen. Aber ganz offenbar auch mehr als nur ein paar Minuten, sonst würde man diese Arbeitsteilung nicht so oft bemerken können. Und an nebelnassen Tagen wie heute sind diese Laubsammlungen noch unangenehmer als sonst. Wenn das schon nicht in einem Aufwasch zu machen ist, ist die Zeit zwischen den beiden Arbeitsschritten dann wenigstens so kurz wie irgend möglich zu halten. Sehr wahrscheinlich ist das auch das Ziel der Stadtreinigung, aber ich sehe da noch Luft nach oben.

Kompetenzkompetenz

Hätte es doch nur irgendeinen klitzekleinen Hinweis gegeben, wo genau die Randsteinabsenkung für die Aufleitung vom Radfahrstreifen hätte hingehören können sollen. Es wird ein ungelöstes Rätsel bleiben.

Richtig abbiegen im Sheridanpark

Sheridan- (und Reese-)Park als zentrale Bestandteile einer Nord-Süd-Achse habe ich dann und wann schon erwähnt. Der Westfriedhof liegt der Achse ein wenig im Weg, eine Umfahrung ist aber nicht weiter kompliziert. Eine passende Beschilderung sucht man aber umsonst. Und auch den passenden Abzweig zur (bald gleich kommenden) Fahrradstraße durch Pfersee muss man bislang erahnen, beschildert ist er (noch) nicht.

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Mysterium „Anderer Radweg“

Entlang der Gögginger Straße wurde schon Ende letzten Jahres/Anfang diesen Jahres ein Stück des Fuß-/Radwegs aus alten Waschbetonplatten saniert und mit einer einheitlichen Asphaltdecke versehen. War der Weg auch nach der Sanierung noch einige Zeit als Fuß-/Radweg beschildert, findet sich nun ein „Fahrrad frei“-Fußweg-Schild. Gleichzeitig ist aber auch eine Trennlinie mit extra Rad- und Fußgänger-Piktogrammen markiert – wie geht das denn bitte zusammen? 

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Mindestbreiten versus Poller

Für Radwege gibt es Mindestbreiten und die Radlobby streitet nicht von ungefähr dafür, von diesen Mindestbreiten (deutlich) abzurücken eingedenk steigender Radverkehrsanteile und zunehmender Anzahl schneller(er) E-Bikes oder breiterer Radtypen. Und wenn im Bestand schon mal ein ausreichend breiter Weg vorhanden ist – stehen vielleicht Poller im Weg.

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Zahlen lügen nicht. Außer, wenn doch.

Die AZ berichtet über eine „stichprobenartige Zählaktion an zwei Augsburger Kreuzungen“ des ACE im Rahmen dessen „Fahr mit Herz“-Jahresaktion und überschreibt das Ganze mit „Autofahrer und Radler im Verkehr: Rücksichtnahme? Fehlanzeige“. Da könnte man schon einwerfen, dass das eine gewagte pauschale Schlussfolgerung sein könnte angesichts der geringen Fallzahl der Zählaktion, aber das Thema ist ja prinzipiell interessant, also schauen wir doch mal, was bei dieser Zählaktion so zusammengetragen wurde.

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Die neue Ackermannbrücke

Anfang Juli feierte die Stadt bereits die „Verkehrsfreigabe“ des Ackermannbrückenneubaus, jetzt sind auch endlich die Fuß-/Radwege drumherum fertig – und die wären mal wirklich einen kleinen Festakt wert. Denn diese Wege sind ein wirklicher Mehrwert des Neubaus: endlich gibt es jetzt Auf- und Abfahrten vom/zum Wertachweg.

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