Kategorie: allseasoncommuting

Non-Konformität als System?

Dieses wunderbare Video von Lucas Brailsford macht gerade die Runde. Es stellt das vermeintliche Paradoxon in den Mittelpunkt, dass in Amsterdam einerseits das Radfahren einen so hohen Stellenwert hat, andererseits das Verhalten der Radfahrer so eklatant regelwidrig ist, dass man hierzulande nur verwundert den Kopf schütteln…

Wo steht die Fahrradstadt2020?

Von der gestrigen Stadtradeln-Abschlussveranstaltung kehrte ich einigermaßen enttäuscht zurück – was zugegebenerweise an meinen überzogenen Erwartungen lag. Nachdem eine solche Abschlussveranstaltung vor zwei (?) Jahren schon einmal für einen Vortrag über das Projekt Fahrradstadt2020 genutzt wurde, erhoffte ich mir dieses Jahr ein Update, ein "State of…

Wenn Privilegierte gegenseitige Rücksichtnahme fordern

Vorfahrt, die: Verkehrstechnisches Konzept, auf welches Radfahrende besser zu verzichten haben, weil es viel zu gefährlich für sie ist. Ein paar Zitate aus diesem Artikel, der den – sicher nicht von ungefähr kommenden – Frust zweier Busfahrer beschreibt. Mehrfach hat es hier Unfälle gegeben.“ Zweimal…

Getting Shit Done

Es ist sozusagen die städtische Variante einer Kelle voll Zement und macht ebenso glücklich. Endlich wurde diesen Sommer die elendigliche, Reifen und Felgen mordende Kante zur Betonplatte (Zustand vorher) auf der Lechbrücke in der Amagasaki Allee mit einer Schubkarre voll Asphalt glattgebügelt. Und so sehr es vielerorts…

Die AGFK über Augsburg: Alles gut?

Also, nix für ungut. Dass in Augsburg der Wille existiert, den Radverkehr zu fördern, dass dieser Wille mit dem Projekt Fahrradstadt2020 und einer klaren Terminierung durchaus substantiell ist und dass man sich externe Hilfe bei einem renommierten Verkehrsplaner holt – alles ok. Und vielleicht ist…

1 Jahr rad[irr]wege

Heute vor einem Jahr habe ich das erste Bild gepostet und eine erste Stelle auf einem meiner Arbeitswege seziert. Wohin mich das führen würde, war mir noch nicht klar – ist es auch heute noch nicht. Wie so viele Ideen schwelte diese hier vermutlich unterbewusst schon eine ganze Weile…
Eine Baustelle. Eine Sperre. Eine … *huch* beschilderte Umleitung!
Tatsächlich ist die gesamte Baustellenumfahrung ordentlich ausgeschildert. Geht doch!

Zeichen, Wunder und Umleitungen

Meine Radlererlebnisse mögen selektiv sein, aber eine ausgeschilderte Baustellenumfahrung für RadfahrerInnen ist mir bislang wirklich noch nicht untergekommen remplacer viagra. Klar, es sollte das normalste der Welt sein, einen Alternativweg aufgezeigt zu bekommen. Ich danke dennoch dafür.

Lieber Deppenparker, …

… heute war aber auch wieder viel los. Und dann auch noch kein Parkplatz weit und breit. Nur da, direkt an der Kreuzung, haha! Du Adlerauge, ganz genau passt du da noch hin, und nur drei Schritte von der Tür entfernt. Super. Stört doch keinen. Nun…
Eine Kelle Mörtel …
… und der Reifenkiller ist so sanft befahrbar als wär der Randstein tatsächlich abgesenkt.

Held/in des Alltags

Danke, unbekannte/r Held/in, fürs Bändigen des Randsteins. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich hier drüber fahren kann. Danke!

Aufsichtspflicht versus StVO

Presserad beschreibt hier und hier das Dilemma zwischen Aufsichtspflicht der Eltern über ein Rad fahrendes Kind <8 Jahre auf dem Gehweg und dem gleichzeitigen Verbot (laut StVO), als Erwachsener dann ebenfalls den Gehweg zu benutzen, völlig zutreffend. Ich liebe es, mit meiner Tochter auf dem…
Wenn abends erst mal alle zuhause sind: Lückenlos zugeparkte Straßen, de facto zur Einbahnstraße degradiert
Und wenn eine Seite nicht mehr ausreicht, wird eben auch der Gehweg auf der Gegenseite zugeparkt. Tolles Training für kleinste Radlerinnen.
Hindernis auf der eigenen Seite? Zunehmend kein Grund, Vorrang zu gewähren.
Für die Mülltonnen wurde interessanterweise sehr diszipliniert ein Stück Straße freigehalten.

Wofür wollen wir öffentlichen Raum nutzen?

Ob früher alles besser war? Unwahrscheinlich, ich weiß es aber auch nicht. Aufgewachsen bin in in einem kleinerem Ort im Dunstkreis Augsburgs, in einer Spielstraße. Zugeparkte Straßen sind nichts, was Teil meiner (Kindheits-)Erinnerungen wäre. Viel mehr ungehinderte Ballspiele, aufgespannte Federballnetze (ja, quer über die Straße), kurzum:…
Am Rewe in Haunstetten sind diese an sich brauchbaren Ständer installiert – wenn sie nicht falsch herum aufgebaut wären *facepalm*
Noch schlimmer allerdings: Die waren vor einem Monat noch richtig herum – Man hat sie also nachträglich in die falsche Richtung gedreht?!
Und dann kommt der Benutzer und alles Gerede um richtig- oder falschrum wird ad absurdum geführt.

Vielleicht sind wir nicht reif für Abstellanlagen

Hatte ich etwa die Zeitgemäßheit der neuen Abstellmöglichkeiten am Plärrer infrage gestellt? Vielleicht überfordert uns das moderne Zeugs auch einfach. Bei "meinem" Rewe sind seit geraumer Zeit neuere Radständer installiert, die mit einem weiter nach oben ragendem "Bügel" den klassischen Radständer um eine brauchbare Möglichkeit,…

Neue Abstellplätze, ok, aber …

Wenn in der Stadt neue Radabstellplätze geschaffen werden, soll man nicht meckern. Wobei sich mir bei diesen Plätzen am Plärrer doch zwei Fragen aufdrängen: 1. Warum gerade hier? Wer soll hier sein Rad abstellen? Plärrer-Besucher? Ein fester Platz für ein nur zweimal jährlich stattfindendes Fest…

Innenstadt, was willst du eigentlich?

Dieses abgebildete Schild ist eines von vielen, die seit Kurzem Augsburgs Einfallstraßen "schmücken" und damit Teil der Innenstadtkampagne. Es weist den Weg ins Stadtzentrum. Ins neue Stadtzentrum. Nicht, dass dieses Zentrum jetzt woanders läge oder es bislang keine Beschilderung gegeben hätte. Aber man kann es beileibe…

Ein (zarter) Hauch von Kopenhagen

Wenn ich mir eine einzige, beliebige Maßnahme aussuchen dürfte, die meine ganz persönlich empfundene Innenstadtattraktivität um drölftausend Prozent steigern würde, dann diese: sämtliches Kopfsteinpflaster in der Altstadt und der Maximilianstraße so bearbeiten wie schon vor etlicher Zeit in der Wintergasse geschehen. Wenn ich es recht…

Der ÖPNV und der Weg in die Innenstadt

Die Pferseer CSU (Pfersee, Stadtteil von Augsburg) fordert eine Ausweitung der Tarifzonengrenzen, sodass zum Beispiel die vielen München-Pendler für den Weg zum Hauptbahnhof im ÖPNV nur noch eine (€ 1,30) statt zwei Zonen (€ 2,60!) bezahlen müssen. Zufälligerweise führt eine meiner Pendlerstrecken just an dem im Artikel angesprochenen…