Es wird nie langweilig auf dem Rad ;)

Nachdem mir die diesjährige Räumung im Stadtwald überhaupt nicht zusagt – statt einer Weißräumung eine halbgare Schwarzräumung mit vielen unwägbaren Eisüberresten – führt mich mein Heimweg öfter über die Inninger Straße. Die mag ohne Schnee schon niemand – verkehrsmittelunabhängig. Mit Schnee ist sie hingegen, soweit man sich an die Benutzungspflicht des Radweges hält, dieser Tage … abwechslungsreich 😉

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Radfahren im Winter, die andere Seite

Das … Seltsame? Tragische? Vielsagende? Das jedenfalls vorweg: Die meisten Stellen, die es am Montag Vormittag – nachdem es den Samstag über toujours geschneit hat, es den ganzen Sonntag aber bei rund 0 Grad trocken blieb – hinsichtlich des Winterdienstes zu bemängeln gab, hätte ich benennen können, ohne überhaupt loszufahren.

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Anderthalb Jahre später

Wir legen an Tempo zu. Was in der Dominikanergasse noch etwas über 2 Jahre gebraucht hat, ist hier am Wertachweg in Inningen schon nach 1,5 Jahren erledigt: der Randstein wurde abgefräst! Nach wie vor darf man sich fragen, was der da überhaupt zu suchen hat, aber immerhin ist nun eine unnötige, potenzielle Stolperstelle weniger im Radnetz vorhanden.

’Ne Schippe Schnee

Was hilft ein freier Radweg, wenn die Auf- oder Ableitung nicht frei ist? Ein PKW rollt über eine solche kleine Menge Schnee einfach hinweg und es ist dabei egal, ob es weicher Matsch oder doch festgefrorenes Eis ist. Einem/r Radfahrer/in hingegen nicht. Dennoch ist Meinungskanon, dass Radwege weniger oft geräumt werden müssen als die Fahrbahn und Jahr für Jahr wiederholt sich das Bild, dass es vor allem die Auf- und Ableitungen sind, die schlampig geräumt werden bzw. durch das öfter wiederholte Fahrbahnräumen zugeschaufelt werden.

Leistungsfähigkeit von Kreuzungen

Ok, die Kreuzung am Theodor-Heuss-Platz ist sicher ein kompliziertes Ding, mit fünf angrenzenden Straßen und einer Straßenbahntrasse von zentraler Bedeutung. Die heilige Kuh, die „Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotens“ lässt da für Randsportarten wie Radfahren naturgemäß wenig Raum. Aber ob man – nicht nur angesichts des Vorhabens, den Radverkehrsanteil in sehr naher Zukunft nahezu verdoppelt haben zu wollen – doch erwarten könnte, dass die Kreuzung dennoch mit mehr als zwei (2) Radfahrern gleichzeitig zurecht kommt?

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Mehr Platz am Jakobertor

So spät die Stadt letztes Jahr auch anfing, geplante Maßnahmen umzusetzen, manches klappte dann doch recht zügig. Die neue Fußgängerbrücke am Jakobertor ist so gut wie fertig und schafft endlich den benötigten Platz, um die Radspur bis an die Kreuzung zu ziehen.

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Unbequeme Tatsachen

Die Augsburger Allgemeine nimmt einen problematischen Zustand im Alten Postweg auf:

Wagner stört generell, dass der Radweg zwischen Berufsschule und der Dr.-Lagai-Straße von den Autofahrern kaum beachtet wird. Er ist mit einer dicken durchgezogenen Linie und teilweise zudem durch einen roten Belag gekennzeichnet. Trotzdem wird er sehr oft von den Autofahrern mitbenutzt.

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Ach was.

Haben auch alle brav ihr überraschtes Gesicht auf?

Es ist vollbracht

Geschafft. Die Jakoberstraße stadteinwärts erreicht nach über einem Jahr (Nicht-)Arbeit einen Zustand, der wohl den Mindeststandards gerecht wird.

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Einbauten und parkende Autos

Steffel ist praktischerweise durch die Martinistraße gefahren und hat das oben stehende Video aufgenommen. 6 Einbauten, 28 parkende PKW. Preisfrage: Was wird sich ändern, wenn man die Einbauten entfernt?

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Die gute alte Zeit

Dass Menschen ein Bild einer zugeparkten Straße hochheben, als sei dies ein erstrebenswerter Zustand aus der guten alten Zeit, zu dem man unbedingt zurückkehren möchte, ist schon ein kleines bisschen absurd, oder?

Werner Offenwanger, Wolfgang Kneißl und Adrian Vladescu (von links) haben noch Fotos aus der Zeit, als in der Deutschenbaurstraße vor ihrer Haustür noch geparkt werden konnte.

Those were the times, my friend.

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Fake-Streifen

Kann sich noch jemand an die wortreiche Versicherung durch Herrn Merkle erinnern, dass die roten Streifen in der Konrad-Adenauer-Allee ganz bestimmt bald durch irgendwas ersetzt werden? Das muss vor gut und gerne drei Jahren gewesen sein. Doch auch heute bestehen sie noch und eine Umfrage an Ort und Stelle dürfte zweifelsfrei ergeben, dass eine massive Mehrheit diese Streifen für Radstreifen hält.

Was. Sie. Nicht. Sind.

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Neue Beschilderung, altes Spiel

Manchmal komme ich nicht umhin, mich zu fragen, ob die Verantwortlichen, die am Helio-Center die Beschilderung planen, aufstellen und/oder kontrollieren, morgens zum Anziehen zweier gleicher Socken auch Hilfe benötigen. Oder schon jemals auf einem Rad gesessen sind.

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