Schmalspürchen

Minimalismus auch in Bobingen: „Radinfrastruktur“ nach der Prämisse „Wie schmal darf man markieren, damit möglichst viel Platz für den wirklichen Verkehr bleibt?“.

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Böse Fahrräder!

Montag Morgen, 9:30 Uhr, die Annastraße einmal hoch und runter gefahren mit dem Rad, Geld und Frühstück holen. Irre, ich habe gar niemanden dabei umgefahren.

Ich zählte:

  • 4 Radfahrer (inkl. mir), eine davon schob ihr Fahrrad
  • 1 LKW
  • 25 PKW/Sprinter. Fünfundzwanzig. Ohne die, die in den abgezäunten Baustellenbereichen standen.

Wer war gleich nochmal der Eindringling in der Fußgängerzone?

Perspektivenwechsel

Schulweg zu Fuß mit der Erstklässlerin. Ein Perspektivenwechsel, der überaus empfehlenswert ist. Ich halte ihn für ein hervorragendes Beispiel für einen der eher abstrakten Auswüchse motorisierter Gewalt (oder auch hier): die nicht mehr hinterfragte, als gegeben hingenommene, kompromisslose Ausrichtung auf den PKW-Verkehr und die tief verankerte Selbstverständlichkeit des Parkens jenseits aller Verbote. Aber der Reihe nach.

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2017, the lost year?

Jetzt mal ernsthaft, ganz ohne Häme: Ist dieses Jahr bisher eigentlich IRGENDETWAS im Rahmen der #Fahrradstadt2200 umgesetzt worden? Wieviel Budget stand für dieses Jahr gleich nochmal zur Verfügung? Ist der Haushalt überhaupt schon genehmigt?

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:(

Wieder ein tödlicher Unfall. Wieder ein rechtsabbiegender LKW. Ich habe leider keine passenden Worte für die Hinterbliebenen außer dass ich Ihnen alle Kraft der Welt wünschen kann, dies zu verarbeiten.

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„Umbau“ der Unfallkreuzung in Oberhausen

Da gehen über anderthalb Jahre ins Land, und alles, was ihnen dann einfällt, ist die Sperrung des Radwegs.

Nun gelte für alle „Sicherheit vor Geschwindigkeit“, sagt Tiefbauamtsleiter Josef Weber. Er räumt ein, dass Radler nun „länger warten“ müssen. Eine andere Variante sei an dieser Stelle aber leider nicht möglich.

Dass das Abbiegen in zwei Zügen nun länger dauert als das direkte Abbiegen ist vielleicht ärgerlich, aber nicht der Knackpunkt. Der Knackpunkt ist, dass man das eigentliche Problem entweder nicht verstanden/erkannt hat, oder es nicht beheben will.

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Neue Flicken im Stadtwald

Dieser Tage war einmal wieder der Ausbesserungstrupp im Siebentischwald unterwegs und glättete einige Stellen – ob als Reaktion auf RADar-Meldungen oder als Teil des durchaus regelmäßigen Reparatur-Turnus. Ich bilde mir sogar ein, dass die diversen Flicken dieses Mal weniger hoch sind und aus den Schlaglöchern nicht direkt Schlaghügel machen. Allerdings bleibt die Ausbesserung auch wie immer stark örtlich begrenzt – nahe des Hochablasses und auf der Spickelstraße ist nichts passiert – und offenbar willkürlich. Was am einen Wegrand ausgebessert wurde, liegt auf selber Höhe am anderen Wegrand weiterhin brach.

Zeichen und Wunder

Der kümmerliche Abklatsch eines Radwegs am Bahnhof, auch ohne Baustelle schon eine Mischung aus Beleidigung und … Beleidigung, ist keiner mehr. Die gesamte Viktoriastraße entlang darf man nun hochoffiziell die Fahrbahn benutzen. Bürokratie und Realität haben damit ein winzig kleines Stückchen näher zusammengefunden.

RADar-Antwort in gut

Das ist mal eine Antwort, die mich zufrieden stellt – auch wenn ich der Gewichtung pro PKW-Verkehr freilich nicht unbedingt zustimme, aber das ist ja ein Punkt, an dem man gerne unterschiedlicher Meinung sein darf.

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Noch mehr RADar Feedback

Herzlich willkommen im Satzbausteinkasten der Stadt Augsburg.

Die Freigabe für Fußgänger und Radfahrer an Lichtsignalanlagen greift stark in die Leistungsfähigkeit eines Knotenpunktes ein. Je nach Örtlichkeit wird die Gewichtung (Radfahrer, Fußgänger, ÖPNV, Blinde, Anwohner, KFZ usw.) anders verteilt.

Hauptsache, wieder ein Pin auf grün. Grün gut, rot schlecht.

An dieser Kreuzung geht es schlicht darum, dass Radfahrer stadtauswärts entlang der Nagahama-Allee 30 Sekunden früher rot bekommen als der PKW-Verkehr. Stadteinwärts könnte man noch Verständnis aufbringen: hier biegt unter anderem eine Buslinie ab. Doch stadtauswärts? Dieser Teil des Hanreiwegs endet in einer Werkseinfahrt. Abbiegeverkehr findet kaum statt. Man steht einfach nur eine halbe Minute sinnlos herum. 25 Sekunden länger grün tangiert die „Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes“ einen Scheiß.

Mehr RADar Feedback

Die Brücke an der Messe ist für den Radverkehr aufgrund des starken Gefälles, der Häufigkeit von Veranstaltungen an der Messe, fehlender Anbindung an Radwege sowie Lichtmasten in der Mitte des Verkehrsweges nicht freigegeben.

Man mag ob der Antworten dann und wann in die Tischkante beißen wollen, aber die Transparenz durch die öffentlichen Antworten ist der größte Gewinn des RADar.

Breaking news

Wir schalten kurz in die Viktoria- und Halderstraße … oh, Moment, nein, ich höre gerade, es gibt nichts Neues.

Das neue Radparkhaus

Nicht falsch verstehen: Die Eröffnung der neuen Radstation ist eine erfreuliche, lange notwendige Sache. Glückwunsch an alle, die nun einen Stellplatz am Bahnhof haben und die Rampe dorthin ist sicher völlig ausreichend.

Aber ein bisschen lustig ist es schon, oder?

Stau auf leerer Straße

Wieviele Radfahrer braucht es, um das Helio-Eck zur Viktoriastraße zu überlasten?

Samstag, 22:45 Uhr. Stau. Danke für nichts.

Tempo 30 aus heiterem Himmel

Was (offenbar) nicht alles geht, wenn man es (offenbar) nur will. Während Stadtbergen in der Leitershofer Straße an einer Stelle mit „Vorsicht Kinder“-Gefahrenzeichen keine rechtliche Grundlage mehr für ein Tempo-30 Schild sah und es abmontierte und Augsburg weder in der Pferseer Unterführung noch am Jakobertor die Notwendigkeit sieht, ein reduziertes Tempo anzuordnen, ist die Bergheimer Straße in Inningen seit gestern auf eben jenes Tempo 30 beschränkt.

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