Kategorie: Verkehrsführung

Vielleicht markiert der Strich ja freundlicherweise den Mindestabstand zu den parkenden PKW?
1,07 Meter – ohne Markierung. Mit dieser wären es rund 1,30 Meter, was immer noch jämmerlich wenig ist.

4,52 zu 1,07

Die Aufgabe: Teile den Platz auf der Fahrbahn zwischen Autos und RadfahrerInnen auf. Abgesehen von Kreuzungsbereichen ist nur eine (1) Spur für PKW vorgesehen. Das Ergebnis: siehe Bild. Das Ganze stammt aus dem Jahr 2001, ist also verhältnismäßig neu. Auch im Jahr 2001 waren Fahrräder…
Auf diesem lieblichen Stück bidirektionaler Radverkehrsinfrastruktur geht es aus Gersthofen heraus linksseitig nach Augsburg hinein.
Ein Vorwegweiser legt nahe, man möge doch bitte die Straße überqueren um auf der richtigen Seite weiterzufahren.
Blick von der Überquerungshilfe aus (die man hier tatsächlich brauchen kann, da recht viel Verkehr herrscht): Hinter dem ausfahrenden weißen PKW liegt der Radweg.
Man quert die Straße und findet sich auf einer Rechtsabbiegerspur zum Parkplatz des Baumarkts wieder. Man muss jedoch "geradeaus" auf den Radweg. Konflikte mit ausfahrenden PKW ist programmiert.
Nach nur fünf Metern auf dem Rad-/Fußweg wird der Radverkehr wieder auf die Fahrbahn abgeleitet …
… was nicht allzu benutzt aussieht. Die Breite dürfte nur knapp über einen Meter betragen. Zu anfangs …
… doch nach 10 Metern bleibt kaum noch was von der Radspur übrig – die dann direkt am Kreisverkehr eh endet und einen wieder aufs Hochboard schickt.
Jenseits der Fahrbahn geht es also über die nächste Ausfahrt …
… und direkt danach ordnen sich linksabbiegende RadfahrerInnen (Richtung Zentrum) wieder auf die Fahrbahn ein. Hü, hott!

Das übliche Hin und Her

Diese Bilderserie zeigt einen Abschnitt von kaum 100 Metern, (um)gebaut worden ist das alles vor geschätzt 15 Jahren – das ist also keine besonders neue Stelle, aber beileibe auch kein Relikt aus dem dunklen Mittelalter. Die Mischung aus durchaus „mutiger“ Radstreckenführung (heißt: im Autoverkehr) und…
Enge Straße - aber wohl noch nicht eng genug, da müssen noch zusätzliche Einbauten sein.
Die man allerdings in der Dämmerung erst sehr spät sieht, da man die Warnbaken, die normalerweise darauf stehen … vergessen (?) hat.

Hier ist so vieles falsch.

Seit kurzem liegen im letzten Stück der Apprichstraße diese Verkehrsinselchen am Straßenrand. Offensichtlich braucht es für eine verkehrsberuhigte Straße, die kaum 1,5 Wagenbreiten misst, noch weitere Maßnahmen, um den "Schleich"verkehr auszubremsen– zumindest interpretiere ich deren Vorhandensein einmal so. Traurig genug, traurig aber auch, dass zwei nur…
Aus Süden kommend leitet die Radspur auf das Hochboard und …
… so um ihn herum. Egal ob man geradeaus oder rechts will, man muss am Vorfahrt-Achten-Schild auf die Fahrbahn, denn rechts schließt sich ein Gehweg an.
Durch die Verkehrsführung und das Vorfahrt Achten muss man abbremsen, weit rückwärts blicken und dann die Fahrbahn kreuzen.
So sieht der Kreisverkehr von Osten kommend aus der 30-Zone aus. Von der Fahrbahn ab aufs Hochboard.
Wer die Hagenmähder weiter Richtung Norden fahren will, wird direkt nach dem KV wieder auf die Fahrbahn geführt. Die Chance auf eine baulich gesicherte Ableitung hat man vertan.
Wer jedoch den KV Richtung Westen verlassen will, sieht sich dieser absurden Situation gegenüber: Start ist das benutzungspflichtige Hochboard, doch das Gegenüber ist als Gehweg beschildert.
Von Westen kommend (auch eine 30er-Zone) wird man nicht von der Fahrbahn abgeleitet – von hier aus fährt auch der Radverkehr auf der Fahrbahn.
Gleiches Bild von Norden kommend – im Gegensatz zur Gegenrichtung keine Ableitung von der Fahrbahn. Was in Gegenrichtung wohl so viel gefährlicher ist …?
So sieht also der Weg von Süden kommend geradeaus die Hagenmähderstr folgend aus: Fahrbahn-Hochboard-Fahrbahn.
Von der Polkstr aus links in die Hagenmähder? Schon diffiziler, da man erst aufs Hochboard muss, dann aber unvermittelt entweder schieben muss (da Gehweg) oder sich auf die Fahrbahn einreiht – keine Ahnung, ob das überhaupt legal ist.
Und vom Leiterle geradeaus in die Polkstr? Einfach auf der Fahrbahn durch den Kreisverkehr. Womit überall im KV LEGAL Radfahrer sein können. Warum muss man sie dann auf einer Route auf das Hochboard zwingen?

Der Kreisverkehr und das Rad

Den Kreisverkehr in der Hagenmähderstraße hatte ich genau genommen schon einmal, aber heute sei er, oder genauer: seine Radverkehrsführung in ihrer vollständigen Sinnlosigkeit dargestellt. Denn der Kreisverkehr selbst ergibt sicherlich Sinn, nur bei der Radführung hat irgendwer … sagen wir einmal: zumindest nicht zu Ende gedacht. In Süd-Nord-Richtung ist…
Wenn abends erst mal alle zuhause sind: Lückenlos zugeparkte Straßen, de facto zur Einbahnstraße degradiert
Und wenn eine Seite nicht mehr ausreicht, wird eben auch der Gehweg auf der Gegenseite zugeparkt. Tolles Training für kleinste Radlerinnen.
Hindernis auf der eigenen Seite? Zunehmend kein Grund, Vorrang zu gewähren.
Für die Mülltonnen wurde interessanterweise sehr diszipliniert ein Stück Straße freigehalten.

Wofür wollen wir öffentlichen Raum nutzen?

Ob früher alles besser war? Unwahrscheinlich, ich weiß es aber auch nicht. Aufgewachsen bin in in einem kleinerem Ort im Dunstkreis Augsburgs, in einer Spielstraße. Zugeparkte Straßen sind nichts, was Teil meiner (Kindheits-)Erinnerungen wäre. Viel mehr ungehinderte Ballspiele, aufgespannte Federballnetze (ja, quer über die Straße), kurzum:…

Milchberg-Reparatur

Kein Grund, jemandem jubelnd um den Hals zu fallen, aber ein anerkennendes Kopfnicken sei hiermit überbracht. Die allerschlimmsten Stellen am Milchberg wurden vor ein paar Wochen frisch asphaltiert. Der große Wurf fehlt mir hier nach wie vor, aber vielleicht ist der auch erst möglich, wenn…
An vielen roten Ampeln könnten Radfahrer leicht rechts abbiegen, ohne irgendwen zu stören …
… und hier geht das! Eine Spur leitet die Nicht-Geradeausfahrer aufs Hochboard …
… wo sie sich dann nach links einordnen oder unterbrechungsfrei rechts abbiegen können.
Nach rechts wird man auch noch über eine ordentliche Ableitung zurück auf die Straße geleitet. Wunderbar!

Rechts abbiegen bei rot – geht doch!

Der Grünpfeil für Radfahrer ist sicherlich eine gute Idee. Das Rechtsabbiegen an roten Ampeln ist im Pariser Plan "eine der bedeutendsten Fahrradstädte der Welt zu werden" explizit aufgeführt. Und das kann ja so einfach sein, wie die ausnahmsweise einmal sinnvolle Straßenmalerei hier zeigt. Das recht großzügige…

Innenstadt, was willst du eigentlich?

Dieses abgebildete Schild ist eines von vielen, die seit Kurzem Augsburgs Einfallstraßen "schmücken" und damit Teil der Innenstadtkampagne. Es weist den Weg ins Stadtzentrum. Ins neue Stadtzentrum. Nicht, dass dieses Zentrum jetzt woanders läge oder es bislang keine Beschilderung gegeben hätte. Aber man kann es beileibe…

RadfahrerInnen kann man alles zumuten

Wir können gerne über Zweirichtungsradwege diskutieren. Gerade im Innenstadtbereich, wo Radrouten viele Start- und Zielpunkte haben können und weniger über weite Entfernungen von A nach B führen, sondern von Geschäft zu Geschäft, birgt die Freiheit, Wege auch linksseitig oder Kreuzungen nach Gutdünken zu umrunden, ein enormes Komfortpotential.…
Nicht schlecht: Die Radampel hat nicht nur ein Gelblicht, sondern ist auch signifikant länger grün als das PKW-Pendant.
GeradeausfahrerInnen hilft das leider überhaupt nicht, da sie durch den Fußweg wie Linksabbieger an einer roten Ampel stehen, die gar nicht für sie gelten sollte.

Geradeaus. Sehr schwierig, das.

Vom Kobelweg kommend findet sich an der Kreuzung mit der Ulmer Straße etwas seltenes: Eine (full-size) Radampel mit Gelb-Licht, die *trommelwirbel* signifikant länger grün ist als ihr PKW-Pendant. Beim Linksabbiegen (Richtung Bahnhof), das wie üblich in zwei Zügen stattfindet, hilft das tatsächlich in manchen Fällen,…
Von der Straße aufs Hochboard. Wenig gute Geschichten fangen so an.
Dann will die Rechtsabbiegerspur überquert werden, auf der Gegenseite wartet nur ein vergleichsweise schmaler Bereich mit abgesenktem Randstein.
Die Sicht um das Tor herum ist schlecht. Die Markierung auf der einen Seite (ganze Breite) passt nicht zu der auf der anderen Seite (halbe Breite).
Direkt hinter dem Vogeltor ist eine viel benutzte Fußgängerquerung von und zur Altstadt.

Am Vogeltor

Das Vogeltor in Nord-Süd-Richtung hatte ich schon einmal hier und hier erwähnt. Aber auch in der Gegenrichtung ist es leider einen Beitrag wert. Direkt nach der Kreuzung mit der Jakoberwallstraße wird die Radspur benutzungspflichtig auf das Hochboard geleitet. Anstatt der im Bild subtil versteckten Baustellenschilder darf man sich…

Schilder selber basteln.

Offensichtlich leidet Augsburg unter Schilderknappheit, oder jede Baustelle muss mit verbundenen Augen aus einer großen Kisten Schilder ziehen und mit dem leben, was dabei herauskommt. Klebeband, Filzstift oder ein Laserausdruck sind auch erlaubt prix du viagra france. Bei der ganzen Bastelei kann man dann schon…
Falls das Radwegschild den Gehweg meint, ist es Unfug. Wenn es den Fahrbahnradweg meint, auch.
Wozu ein verwirrendes Radwegschild (oder die Führung auf einer vierspurigen Straße) wenig später führt …
Wo ein Kreisverkehr naht, scheuchen wir RadfahrerInnen immer von der Fahrbahn …
… um sie dann um die Vorfahrt gebracht mehrfach die Fahrbahn kreuzen zu lassen.

Das Rad als zweite Geige

Es mag ein subjektiver Eindruck sein, aber manchen Straßenzügen merkt man mehr als anderen an, dass dabei an das Rad entweder gar nicht oder erst viel später gedacht wurde. Die Neusäßer Straße ist so ein Fall. Stadtauswärts beginnt sie (mittlerweile) mit einem Radstreifen auf der…

Wer braucht schon Ampeln

Auf der Kreuzung Gögginger Straße/Schertlinstraße wurde frisch markiert, jetzt neu mit fancy-pants Linksabbiegespürchen. Von dieser Disziplin der Straßenmalerei mag man halten was man mag, nur bliebe da ein klitzekleines Detail offen: es fehlt das Lichtzeichen, das einem sagen könnte, wann man denn fahren darf. Da…
Erstes Schild nach einer Stadtautobahn-Ausfahrt. Na, wer ahnt schon, was "bequem" bedeutet?
Wir sind in der Perzheimstr und sollen rechts abbiegen – ab zum Bahnhof!
Jaja, wirklich, ab zum Bahnhof, Augsburgs heimeligstes Fleckchen.
Da bist du ja! Na, gefällt es dir in der "neuen" Innenstadt? NIRGENDWO MEHR BAUSTELLEN, NE?

Wieviel Unsinn kann man für 100.000 Euro kaufen?

Wie schon einmal erwähnt wird die Augsburger Innenstadt demnächst unheimlich attraktiv respektive sie ist es schon – und das möchte man dem Augsburger Umland, welches die Innenstadt schmäht, einmal mitteilen. Eine der Maßnahmen habe ich heute auf dem Weg zur Arbeit entdeckt: neue Wegweiser ins…
Da eine Ortsverbindung mit nur linksseitigem Radweg folgt, soll hier bitte sehr die Straßenseite gewechselt werden.
Nur wenige Meter weiter ist aber eine ehemalige Abbiegespur völlig ungenutzt. Ob man nicht hier eine Querung hätte realisieren können?

Und nochmal: Straßenquerung

Nicht dass eine/r meint, der Neubau einer Deppeninsel Überquerungshilfe am Ortsausgang Inningen sei eine Eintagsfliege. Auch am Ortsende Göggingen Richtung Inningen greift man dem Radfahrer und der Radfahrerin neuerdings mit einer solchen baulichen Maßnahme (samt Benutzungspflicht der anschließenden Radwege) unter die Arme, um vermeintlich sicher die…

Wer lässt sich sowas einfallen?

Zugegeben, Tram-Haltestellen sind bestimmt eine Herausforderung. Auf der Fahrbahn bleibt wenig Raum zwischen Gleisen und (hohem) Randstein (etwas, was <a title="Eine Umfahrung der Augsburger Straße?" href="http://www.radirrwege acheter viagra moins cher.de/2014/09/04/eine-umfahrung-der-augsburger-strasse/" target="_blank">in der Augsburger Straße sehr viel negative Bewertungen erzeugte), auf dem Hochboard treffen sich naturgemäß Passanten…

Fail by design.

Kann noch wer was von der Halderstraße hören? Sollte es eines weiteren Indizes bedurft haben, dass ein Hochboard-Radweg die dümmst-mögliche Lösung an dieser Straße ist, dann sei es hiermit geliefert. Ausdrücklich sei dem Fahrer des BMW hier kein Vorwurf gemacht. Als er sah, dass ich auf…
Es kam wie es kommen musste. Eine so schön neu gebaute Verkehrsinsel musste natürlich mit Blauschildern untermauert werden.
Warum man die Benutzungspflicht nach 10 Metern wieder aufhebt (und wo man stattdessen hin sollte) weiß kein Mensch.
Links nochmals ein (schon immer vorhandenes) Hinweisschildchen Richtung Bobingen. Rechts (neu?) ein Radverbotsschild. Sinnvoll erst nach der Kreuzung, aber davor?

Sie konnten es natürlich nicht lassen.

Es hätte mich auch gewundert, hätte man die neu gebaute Überquerungshilfe und aufgemalten Schutzstreifen als reines Angebot stehen lassen. Kaum sind die Markierungen finalisiert, ist auch der Blauschildfetisch befriedigt: Der linksseitige Weg ist ab der Verkehrsinsel benutzungspflichtig. Aus dem (sehr suggestivem) Angebot wird eine Verpflichtung. Jede…