Anderthalb Jahre später

Wir legen an Tempo zu. Was in der Dominikanergasse noch etwas über 2 Jahre gebraucht hat, ist hier am Wertachweg in Inningen schon nach 1,5 Jahren erledigt: der Randstein wurde abgefräst! Nach wie vor darf man sich fragen, was der da überhaupt zu suchen hat, aber immerhin ist nun eine unnötige, potenzielle Stolperstelle weniger im Radnetz vorhanden.

Ja da schau her

Vor langer, langer Zeit – vermutlich waren es die alten Römer – wurde stadteinwärts am Ende der Langenmantelstraße ein Radweg-Stummel auf das als reiner Fußweg beschilderte Hochbord markiert, auf den man zudem über den Randstein hätte hüpfen müssen, um ihn zu erreichen.

Seit einigen Wochen ist dieser Radweg nun tatsächlich bis zur letzten Randsteinabsenkung verlängert – und, oh Gott oh Gott, nach einigen Monaten sogar mit einem abgesenkten Randstein an der Aufleitung gesegnet. Bleiben die parkenden Autos, die, wie man im Bild sieht, den Platz regelmäßig so verengen, dass die markierte Radspur von Fußgängern benutzt werden muss. Und bis zur Ampel, wo man bequem auf die Radfurt wechseln kann, sind es kaum 50 Meter, die Fahrspur zur Ampel hin wird noch ein Stück breiter. Immerhin kann man nun in einer Situation wie auf dem Bild ganz legal auf dem Hochbord an der wartenden Autoschlange vorbei bis zur Ampel rollen.

In der Langenmantelstraße darf man dennoch vielmehr gespannt sein, ob die Stadt den großen Wurf wagt und je Fahrtrichtung eine PKW-Spur streicht und so eine Menge (ungestörten) Platz für FußgängerInnen (auf dem Hochbord) und RadfahrerInnen (auf einem Radstreifen) schafft. Das würde dann wohl (hoffentlich) auch das Problem der vielen FußwegradlerInnen durch die Plärrer-Haltestelle beseitigen.

Herbst! (again)

Kann sich noch jemand hieran erinnern? Der zu hohe und unmotiviert inmitten des Weges endende Randstein in Inningen am Wertachradweg (Westseite)? Das war Ende Juli. Zur Sprache gebracht in der AG Verkehr des ADFC im Beisein des Fahrradbeauftragten der Stadt. Der Randstein existiert natürlich immer noch unverändert, nur ist er inzwischen vom Laub verdeckt.

Wie war das mit dem „Es geht voran“?

Jakoberschrott

Falls die Verantwortlichen der Stadt meine Fähigkeit zu Zählen auf die Probe stellen wollen – bitte gerne. Neuer Kandidat: Die Jakoberstraße. Eine Woche ist vergangen, Stand Dienstag Vormittag ist die Verlegung der Parkplätze (oder wenigstens die Vorbereitung dazu) noch nicht erkennbar, der Randstein am Ende des Schutzstreifchens – der wohl schon einen Sturz provozierte – ist noch nicht abgeflacht.

Wenn man mal an die 17% Radfahranteil glaubt, wievielen tausend Fahrten auf diesem unfertigen Schrott entspricht dann diese eine Woche?

Neues in der Jakoberstraße

Da lässt man die Ost-West-Achse mal eine zeitlang links liegen, „schon“ waren die Maler da. Die Umsiedlung des Radverkehrs in der Jakoberstraße auf die Fahrbahn hat begonnen. 

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Schwellen vs. Löcher

Drüberjagen will ich sie, die Bande, den ganzen Tag lang, über diese Buckelpiste, die sich Kreuzung Wellenburger Straße/Waldmeisterweg nennt! Und dem ersten, der sagt, dass 2 oder 3 cm Höhenunterschied ok sind, dem schraub ich den Sattel ab.

*angry old man shakes his fist*

Tatsächlich macht es einen Unterschied, ob man über eine Schwelle oder in ein Loch fährt. Und die Abflussrinne wirkt hier wie ein Loch, es passt genau ein Fahrradreifen hinein. Die Schwelle von Fahrbahnbelag zu Abflussrinne würde nur einen Ruckler verursachen, man fällt aber sozusagen direkt auf die nächste Schwelle drauf, was diese zweite Schwelle wesentlich betont. Daher fühlt sich die Abflussrinne an wie ein Schlagloch und nicht einfach eine etwas grenzwertig hohe Schwelle.

Randsteinbaukunst II

Hier ein Beispiel der aktuellen (Augsburger) Verfahrensweise mit Randsteinen auf Radwegen, lustigerweise genau auf der anderen Seite der Inninger Wertachbrücke, wo sich der sinnlose Randstein inmitten des Wertach(rad)wegs findet.

Hier wurde die Randsteinkante abgefräst (oder wie der korrekte Begriff hierfür auch lauten mag), was in der Tat wesentlich felgenfreundlicher ist. Zwar bleibt der Höhenunterschied wie er ist, aus dem Sattel geht man also je nach Tempo schon lieberAber ok, zumindest habe ich bei dieser Lösung das Gefühl, dass die Bedürfnisse des Radverkehr wahrgenommen werden. Und wer sich an diesem Randstein noch einen Durchschlag holt, hat sehr viel zu wenig Luft im Reifen .

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Randsteinbaukunst

Glückwunsch an die Bordstein-Künstler, die sich in Inningen Ecke Bergheimer Straße/In der Fuchssiedlung ausgelebt haben.Wahrscheinlich wurden irgendwelche Rohre/Leitungen saniert/verlegt. In dem Zuge wurde die Einmündung in die Bergheimer Straße neu asphaltiert, so weit, so gut. Doch während der Straßenbelag bis inklusive des abgehenden (Rad-)Weges erneuert wurde, zieht sich der seither den Straßenrand zierende Randstein nur bis genau in die Mitte dieses Radweges. Wie kann man denn bitte einen solch gedankenlosen Schmarrn verbrechen? Da muss man ja noch nicht einmal den Radverkehr gesondert auf dem Schirm haben, um zu merken, dass man da gerade kompletten Mist baut.

Nicht nur, dass es scheint, als sei irgendwie das Material zu früh ausgegangen (natürlich nur am Straßenrand; auf der heiligen KfZ-Fahrbahn selbst wäre solcher Schund undenkbar), ist der Randstein – den es zuvor gar nicht gab und der dem Verkehrsweg entsprechend in spitzem Winkel überfahren werden muss – recht hoch und freilich null abgeflacht. Vielen Dank für eine derartige Versinnbildlichung der vollständig fehlenden Sensibilität für Radverkehrswege.

Held/in des Alltags

Danke, unbekannte/r Held/in, fürs Bändigen des Randsteins. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich hier drüber fahren kann. Danke!

Kauft euch doch ’ne Federung

Übergang vom normalen Straßenbelag auf die Betonplatte der Brücke. Das geht noch nicht einmal mehr als abgesenkter Randstein durch. Etwas zu wenig Luft im Reifen, etwas zu schnell – Platten.

Im Osten nichts Neues

Seit der Fertigstellung der Umfahrung AIC25 mit der Anschlussstelle Südtiroler Str. sollte die Stätzlinger Straße eigentlich deutlich weniger Gewicht für den Autoverkehr haben (man korrigiere mich, falls dem nicht so ist). Als vor einem Monat die Bauarbeiten begannen, hatte ich schon kurz die Hoffnung, die Straße würde den neuen Verhältnissen angepasst. Davon ist laut der projekt augsburg city Seite aber nicht die Rede. Demnach werden in der Stätzlinger Straße als Ausgleich für Baumfällungen am Bahnhof lediglich neue Bäume gepflanzt.

Tempo 30? Verlagerung des Radwegs auf die Fahrbahn? Steht da nicht. Wozu auch weiter denken als man einen SUV werfen kann. Stadtauswärts muss man als Radler die zahlreichen Ausfahrten des Wohngebiets im Auge behalten, stadteinwärts mit Verkehr aus den Gewerbeflächen rechnen – inkl. aller damit einhergehenden Hindernisse auf dem Radweg und der Holperstellen (aka abgesenkte Randsteine). Stattdessen könnte man nach den Einbuchtungen für die Bäume das Tempo auf 30 beschränken und den Radverkehr auf die Fahrbahn verlegen, was dann wesentlich mehr Sicherheit gegenüber aus Einfahrten kommenden PKW bedeutete. Aber so kommt es wohl nicht und die Stätzlinger Straße bleibt wie sie ist. Nur mit mehr Bäumen.