Hindernisrochade in Inningen

Letztes Jahr wurde in der Bergheimer Straße in Inningen Tempo 30 verordnet. Weil das hierzulande nicht einfach so geht, wurden obligatorisch Hindernisse auf der Fahrbahn platziert. So richtig glücklich scheint irgendwer mit dem Ergebnis wohl nicht gewesen zu sein – die Hindernisse wurden jüngst verändert.

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Anderthalb Jahre später

Wir legen an Tempo zu. Was in der Dominikanergasse noch etwas über 2 Jahre gebraucht hat, ist hier am Wertachweg in Inningen schon nach 1,5 Jahren erledigt: der Randstein wurde abgefräst! Nach wie vor darf man sich fragen, was der da überhaupt zu suchen hat, aber immerhin ist nun eine unnötige, potenzielle Stolperstelle weniger im Radnetz vorhanden.

Tempo 30 aus heiterem Himmel

Was (offenbar) nicht alles geht, wenn man es (offenbar) nur will. Während Stadtbergen in der Leitershofer Straße an einer Stelle mit „Vorsicht Kinder“-Gefahrenzeichen keine rechtliche Grundlage mehr für ein Tempo-30 Schild sah und es abmontierte und Augsburg weder in der Pferseer Unterführung noch am Jakobertor die Notwendigkeit sieht, ein reduziertes Tempo anzuordnen, ist die Bergheimer Straße in Inningen seit gestern auf eben jenes Tempo 30 beschränkt.

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Herbst! (again)

Kann sich noch jemand hieran erinnern? Der zu hohe und unmotiviert inmitten des Weges endende Randstein in Inningen am Wertachradweg (Westseite)? Das war Ende Juli. Zur Sprache gebracht in der AG Verkehr des ADFC im Beisein des Fahrradbeauftragten der Stadt. Der Randstein existiert natürlich immer noch unverändert, nur ist er inzwischen vom Laub verdeckt.

Wie war das mit dem „Es geht voran“?

Randsteinbaukunst II

Hier ein Beispiel der aktuellen (Augsburger) Verfahrensweise mit Randsteinen auf Radwegen, lustigerweise genau auf der anderen Seite der Inninger Wertachbrücke, wo sich der sinnlose Randstein inmitten des Wertach(rad)wegs findet.

Hier wurde die Randsteinkante abgefräst (oder wie der korrekte Begriff hierfür auch lauten mag), was in der Tat wesentlich felgenfreundlicher ist. Zwar bleibt der Höhenunterschied wie er ist, aus dem Sattel geht man also je nach Tempo schon lieberAber ok, zumindest habe ich bei dieser Lösung das Gefühl, dass die Bedürfnisse des Radverkehr wahrgenommen werden. Und wer sich an diesem Randstein noch einen Durchschlag holt, hat sehr viel zu wenig Luft im Reifen .

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Randsteinbaukunst

Glückwunsch an die Bordstein-Künstler, die sich in Inningen Ecke Bergheimer Straße/In der Fuchssiedlung ausgelebt haben.Wahrscheinlich wurden irgendwelche Rohre/Leitungen saniert/verlegt. In dem Zuge wurde die Einmündung in die Bergheimer Straße neu asphaltiert, so weit, so gut. Doch während der Straßenbelag bis inklusive des abgehenden (Rad-)Weges erneuert wurde, zieht sich der seither den Straßenrand zierende Randstein nur bis genau in die Mitte dieses Radweges. Wie kann man denn bitte einen solch gedankenlosen Schmarrn verbrechen? Da muss man ja noch nicht einmal den Radverkehr gesondert auf dem Schirm haben, um zu merken, dass man da gerade kompletten Mist baut.

Nicht nur, dass es scheint, als sei irgendwie das Material zu früh ausgegangen (natürlich nur am Straßenrand; auf der heiligen KfZ-Fahrbahn selbst wäre solcher Schund undenkbar), ist der Randstein – den es zuvor gar nicht gab und der dem Verkehrsweg entsprechend in spitzem Winkel überfahren werden muss – recht hoch und freilich null abgeflacht. Vielen Dank für eine derartige Versinnbildlichung der vollständig fehlenden Sensibilität für Radverkehrswege.