Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/zbtBz0_c-XU

Leistungsfähigkeit von Kreuzungen

Ok, die Kreuzung am Theodor-Heuss-Platz ist sicher ein kompliziertes Ding, mit fünf angrenzenden Straßen und einer Straßenbahntrasse von zentraler Bedeutung. Die heilige Kuh, die „Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotens“ lässt da für Randsportarten wie Radfahren naturgemäß wenig Raum. Aber ob man – nicht nur angesichts des Vorhabens, den Radverkehrsanteil in sehr naher Zukunft nahezu verdoppelt haben zu wollen – doch erwarten könnte, dass die Kreuzung dennoch mit mehr als zwei (2) Radfahrern gleichzeitig zurecht kommt?

Read More

IHK sagt IHK-Sachen

Vielleicht kennt man bei B4B Wirtschaftsleben Schwaben auch Betteridge’s Law of headlines. In dem Fall: Kudos für die versteckte Spitze gegen die IHK-Aussagen 

K&L Ruppert verlässt die Augsburger Innenstadt – Parkplatzmangel schuld?

Denn die IHK, angestupst durch die K&L-Ruppert-Filialaufgabe in der Innenstadt, trällert natürlich alsgleich wieder das eine Lied, das sie irgendwann in den 60ern mal gelernt hat:

Wir brauchen die Gleichberechtigung aller Verkehrs-Träger einschließlich des Individual-Verkehrs für die Kunden aus dem Umland, wenn wir den Handels-Standort Innenstadt weiter stärken und eine Abwanderung von Unternehmen und Kunden auf die ‚grüne Wiese‘ vermeiden wollen

und

Deshalb muss bei der weiteren Diskussion über das Stadtentwicklungs-Konzept die Erreichbarkeit des Zentrums auch mit dem Pkw wieder stärker in den Fokus rücken

Nein. Einfach: nein. Auf sehr sehr vielen Ebenen: nein.

Eine Gleichberechtigung aller Verkehrsträger – ja, die brauchen wir tatsächlich. Nur habe ich das unstete Gefühl, dass das gerade eben nicht zu dem führen würde, was die IHK aus ihrer Buchstabensuppe zusammensortiert hat.

Welche Ampel hätten S’ denn gern?

Radfahrer sind Fahrzeuge und haben sich, wenn keine gesonderten Lichtzeichen vorhanden sind, an die für den PKW-Verkehr zu halten. Regeln, darf ich vorstellen: die Realität. Sobald die Fußgängerampel auf Grün springt, fahren hier wartende RadfahrerInnen in der Regel los (sowohl auf der Radspur als auch dem Fußgängerweg). Das ergäbe sogar Sinn, denn so erreicht man nach links die Bismarckstraße vor dem PKW-Verkehr und geht damit Konflikten mit Abbiegern eher aus dem Weg. Leider wartet man aber mit den PKW bei rot. Lösung, liebe Stadt: gebt uns RadfahrerInnen hier doch bitte auch einfach eine eigene Ampel.