Schlagwort: Innenstadt

Rad versus LKW

Ende Juni 2015. Anfang Dezember 2015. Anfang April 2016. Oder auch Anfang November 2012, nur um zu zeigen, dass dies kein neues Phänomen ist. Das Muster ist immer dasselbe: Rechtsabbiegender LKW überrollt RadfahrerIn. Stets hatte der Radfahrer oder die Radfahrerin grün und damit Vorrang. Das…
"Ja, passt schon, gut genug. Wir laden ja nur kurz was ein". Dachten sich der sehr langsame, schwankende Radfahrer (leicht bergauf) und der dahinter heranrauschende LKW sicher auch.
Parkt der erste in der Reihe beknackt, hat der zweite dahinter gar keine Chance mehr, besser in die Lücke einzuparken. Eigentlich sollte der erste in der Reihe gleich zwei Strafzettel bekommen.
Und ja, so breit seine/ihre Karre ist, die hätte er/sie gerade ganz vorne in der Reihe mit ein bisschen Mühe schon besser treffen können.

Achthundertausend Euro.

Soviel soll in der Karlstraße und der Grottenau für den Lückenschluss für Radfahrer auf der Ost-West-Achse ausgegeben worden sein. Wieviel davon tatsächlich in die weiße Farbe floss und wieviel eher auf dem Papier existieren und für die generelle Fahrbahnsanierung investiert wurden – geschenkt. Man ist stolz…

Innenstadt, oh Innenstadt.

Vormittags um halb elf zwischen Moritzplatz und Rathausplatz achat rapide viagra. Keine Frage: Geschäfte wollen beliefert werden. Und das wird, auch wenn man sich zumindest im Einzelfall elegantere Methoden vorstellen könnte, auch stets per Transporter und LKW passieren. Aber noch so spät nach Ladenöffnung? Warum kann…
Was einmal eine ziemlich heruntergekommene Gasse war, ist jetzt optisch und komfortechnisch ein Hochgenuss.
Eine unangenehme Bordsteinkante hat man sich aber nicht verkneifen können.
Der Belag aus abgefrästem Kopfsteinplaster und mit verfüllten Fugen ist aber schlicht das Geilste, auf dem ich in der Innenstadt je fuhr.
Durch den Wegfall der Gehwege bleibt die Gasse jederzeit breit genug und man erreicht entspannt wie nie den Moritzplatz.
Ob man für die Radabstellplätze wohl noch etwas optisch ansprechenderes finden kann?

Noch mehr Kopenhagen-Feeling

Was einst in der Wintergasse begonnen hat, ist nun bis zum Predigerberg fortgeführt. Anstelle einer engen, zugeparkten, vielfach geflickten Hinterhofgasse tritt eine durch den Verzicht auf Gehsteige jederzeit ausreichend breite, offene Innenstadtgasse. Durch die unorthodoxe Auszeichnung als Spielstraße ist zudem das Parken klar auf einige…
Ost-West-Achse über alles. Um den Verkehr darauf nicht zu stören, darf man hier wohl nur geradeaus, mitten auf den Rathausplatz …
In der Karolinenstraße herrscht eingeschränktes Halteverbot. Das wird allgemein als "Kurzzeitparkplatz" verstanden – hier ist immer alles voll.
Daraus ergibt sich für RadfahrerInnen enorm wenig Platz. Kommt eine Straßenbahn, ist überhaupt kein Platz mehr.
Weshalb wohl manche auf den Gehweg ausweichen. Was wirklich unsagbar dämlich ist.
An RadfahrerInnen mangelt es nicht. Die Stellplätze hier sind immer besetzt, auch an eher ungemütlichen Tagen wie heute.
Wer nicht aufpasst, steht auf dem Rathausplatz. Wie man so nah am Stadtzentrum dem MIV soviel Platz opfern kann, verstehe ich nicht.
Andauernder PKW-Verkehr auf Kopfsteinpflaster. Eine Radau-Hölle, was ohne Verkehr ein wunderschönes Eckchen inmitten geschichtlich bedeutender Bebauung sein könnte.
Aber was ist schon so heilig wie acht (8) Parkplätze. Die Halterin des PKW im Vordergrund parkte dankenswerterweise nochmals besser ein – sonst wäre die Straßenbahn – mal wieder – nicht vorbei gekommen.

Warum warum warum müssen hier Autos fahren und parken?

Jeder hat so seine Ecke in der Stadt, die er/sie nicht versteht und gerne anders haben möchte. Meine: Die Karolinenstraße. Dass sich hier ein schier unablässiger PKW-Wurm – mit der rechten Felge schon auf dem Rathausplatz – hindurchwürgen muss, wahrscheinlich auf der Suche, seine Tonne Blech irgendwo…

Milchberg-Reparatur

Kein Grund, jemandem jubelnd um den Hals zu fallen, aber ein anerkennendes Kopfnicken sei hiermit überbracht. Die allerschlimmsten Stellen am Milchberg wurden vor ein paar Wochen frisch asphaltiert. Der große Wurf fehlt mir hier nach wie vor, aber vielleicht ist der auch erst möglich, wenn…

Innenstadt, was willst du eigentlich?

Dieses abgebildete Schild ist eines von vielen, die seit Kurzem Augsburgs Einfallstraßen "schmücken" und damit Teil der Innenstadtkampagne. Es weist den Weg ins Stadtzentrum. Ins neue Stadtzentrum. Nicht, dass dieses Zentrum jetzt woanders läge oder es bislang keine Beschilderung gegeben hätte. Aber man kann es beileibe…

RadfahrerInnen kann man alles zumuten

Wir können gerne über Zweirichtungsradwege diskutieren. Gerade im Innenstadtbereich, wo Radrouten viele Start- und Zielpunkte haben können und weniger über weite Entfernungen von A nach B führen, sondern von Geschäft zu Geschäft, birgt die Freiheit, Wege auch linksseitig oder Kreuzungen nach Gutdünken zu umrunden, ein enormes Komfortpotential.…
Von der Straße aufs Hochboard. Wenig gute Geschichten fangen so an.
Dann will die Rechtsabbiegerspur überquert werden, auf der Gegenseite wartet nur ein vergleichsweise schmaler Bereich mit abgesenktem Randstein.
Die Sicht um das Tor herum ist schlecht. Die Markierung auf der einen Seite (ganze Breite) passt nicht zu der auf der anderen Seite (halbe Breite).
Direkt hinter dem Vogeltor ist eine viel benutzte Fußgängerquerung von und zur Altstadt.

Am Vogeltor

Das Vogeltor in Nord-Süd-Richtung hatte ich schon einmal hier und hier erwähnt. Aber auch in der Gegenrichtung ist es leider einen Beitrag wert. Direkt nach der Kreuzung mit der Jakoberwallstraße wird die Radspur benutzungspflichtig auf das Hochboard geleitet. Anstatt der im Bild subtil versteckten Baustellenschilder darf man sich…

Ein (zarter) Hauch von Kopenhagen

Wenn ich mir eine einzige, beliebige Maßnahme aussuchen dürfte, die meine ganz persönlich empfundene Innenstadtattraktivität um drölftausend Prozent steigern würde, dann diese: sämtliches Kopfsteinpflaster in der Altstadt und der Maximilianstraße so bearbeiten wie schon vor etlicher Zeit in der Wintergasse geschehen. Wenn ich es recht…
Erstes Schild nach einer Stadtautobahn-Ausfahrt. Na, wer ahnt schon, was "bequem" bedeutet?
Wir sind in der Perzheimstr und sollen rechts abbiegen – ab zum Bahnhof!
Jaja, wirklich, ab zum Bahnhof, Augsburgs heimeligstes Fleckchen.
Da bist du ja! Na, gefällt es dir in der "neuen" Innenstadt? NIRGENDWO MEHR BAUSTELLEN, NE?

Wieviel Unsinn kann man für 100.000 Euro kaufen?

Wie schon einmal erwähnt wird die Augsburger Innenstadt demnächst unheimlich attraktiv respektive sie ist es schon – und das möchte man dem Augsburger Umland, welches die Innenstadt schmäht, einmal mitteilen. Eine der Maßnahmen habe ich heute auf dem Weg zur Arbeit entdeckt: neue Wegweiser ins…

Fail by design.

Kann noch wer was von der Halderstraße hören? Sollte es eines weiteren Indizes bedurft haben, dass ein Hochboard-Radweg die dümmst-mögliche Lösung an dieser Straße ist, dann sei es hiermit geliefert. Ausdrücklich sei dem Fahrer des BMW hier kein Vorwurf gemacht. Als er sah, dass ich auf…
Taxis? Bis 11. 12 Meter lange LKW? Auch bis 11. Brangefährliche Rüpelradler? Ab 9 Uhr unerwünscht.
Vormittags in der Fußgängerzone - mehr LKWs und sonstige Autos als einkaufende Passanten

Zur Innenstadtattraktivität

Der Augsburger Innenstadteinzelhandel beömmelt sich demnächst mit einer hippen Marketingkampagne im Bemühen um mehr Laufkundschaft, die ihm in letzter Zeit abhanden gekommen scheint. Dass man sich dabei in erster Linie auf die Kundschaft aus dem Umland stürzt (die immer seltener kommt) und als einzig greifbare Maßnahme…

Ab heute wird zurückgezahlt!

Ich gebe zu, das erfreute mich heute Vormittag sehr viel mehr als es wahrscheinlich sollte: Die Polizei lässt der Ankündigung, Radwegparker verstärkt zu kontrollieren, offensichtlich Taten folgen. Zweimal sei der Lieferant hier schon belehrt worden. Heute kostet die Uneinsichtigkeit wohl. Grün markiert habe ich übrigens die…

Wunder gibt es immer wieder *träller*

Nach etwa einem halben Jahr ist in der Halderstraße erstmals der Rad- und Fußweg provisorisch beschildert. Nichts mehr zu sehen von unentschlossen in der Gegend stehenden eingeschränkten Halteverboten, einfach nur eine Ausschilderung als Rad- und Fußweg. What. Took. You. So fucking long? (Sollte etwa die Ankündigung der Polizei, verstärkt…

Theorie und Praxis

Die Halderstraße gibt RadfahrerInnen schon seit Monaten das ein oder andere Rätsel auf. Offensichtlich, ausgehend von schon vorhandenen Straßenmalereien, wurde hier ein Zweirichtungsradweg angelegt. Beschildert ist er bis heute nicht, wodurch er einfach nur nach Radweg aussieht, aber keiner ist (zumindest kein benutzungspflichtiger). De facto…
Ob das ibis Hotel einfach keine Lieferzone hat oder alle nur zu faul sind, sie zu benutzen – hier stapelt es sich zumindest gern.
Und wenn erst einer im Weg steht, stellen sich noch mehr dazu, weil … ist ja auch schon egal.

Halderstraße, go home, you’re drunk.

Ob beim ein oder anderen Verantwortlichen – fehlendes Gesamtbild dank Bahnhofsbaustelle hin oder her – wohl auch der Zweifel keimt, ob ein Hochboard-Radweg in der Halderstraße wirklich eine gute Idee war/ist? Allein dass er beidseitig befahrbar ausgelegt ist, hätte bei dessen Vorstellung ja schon alle geheimen Falltüren auslösen…
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