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Video-Link: https://youtu.be/ED4oD5tkLKI

Helio, oh Helio

Können sie es nicht besser, wollen sie nicht, oder was ist los? Ob „sie“ dabei die Verantwortlichen bei der Stadt Augsburg sind oder diejenigen, die an der Baustelle am Heliocenter letztlich für die Beschilderung verantwortlich sind, ist dem gemeinen Radfahrer und Fußgänger letzten Endes völlig egal – leben müssen sie mit dem Unsinn so oder so.

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Was zur Hölle …?

Ist denn was im Trinkwasser? Ok, in der Pferseer Unterführung wird stadtauswärts die Beleuchtung überprüft/ausgetauscht/whatever. Das klingt immerhin, als wäre das schnell überstanden. Dazu wird ein Gerüstdingsie benötigt, das tatsächlich den Gehweg blockiert. Außerdem scheint ein Arbeiter auch dann und wann mal auf die Fahrbahn treten zu müssen.

Offensichtlich genug, um zu dieser Beschilderungsnotwendigkeit zu greifen: Man sperrt den Gehweg sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer. Wobei man offensichtlich auch keine Radfahrer auf der Fahrbahn haben möchte – das soll wohl das Durchfahrt verboten Schild (VZ250) in der Ableitung bedeuten (das absurderweise für Fahrzeuge jeder Art gilt, ob so mancher Autofahrer wohl auch leicht irritiert ist?)

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Ist das Kunst oder kann das weg?

Diese Beschilderung wäre in Fahrtrichtung ja schon quatsch, aber in Gegenrichtung aufgestellt wird sie tatsächlich noch absurder und überflüssiger. Kann man Baustellenbeschilderern nicht endlich einmal beibringen, dass sie linksseitig nichts für Radfahrer beschildern müssen, weil diese dort überhaupt nicht fahren dürfen?

Getting (the wrong) shit done

Weißt du, Augsburg, ich fordere ja dann und wann simples Getting Shit Done für die #Fahrradstadt2200, und Markierungen erneuern fällt genau in diese Kategorie. Aber was in aller Welt hat euch denn am Oberen Graben geritten? Hier kann man wirklich vieles machen, aber „Markierung erneuern“ ist das allerletzte davon*.

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IHK sagt IHK-Sachen

Vielleicht kennt man bei B4B Wirtschaftsleben Schwaben auch Betteridge’s Law of headlines. In dem Fall: Kudos für die versteckte Spitze gegen die IHK-Aussagen 

K&L Ruppert verlässt die Augsburger Innenstadt – Parkplatzmangel schuld?

Denn die IHK, angestupst durch die K&L-Ruppert-Filialaufgabe in der Innenstadt, trällert natürlich alsgleich wieder das eine Lied, das sie irgendwann in den 60ern mal gelernt hat:

Wir brauchen die Gleichberechtigung aller Verkehrs-Träger einschließlich des Individual-Verkehrs für die Kunden aus dem Umland, wenn wir den Handels-Standort Innenstadt weiter stärken und eine Abwanderung von Unternehmen und Kunden auf die ‚grüne Wiese‘ vermeiden wollen

und

Deshalb muss bei der weiteren Diskussion über das Stadtentwicklungs-Konzept die Erreichbarkeit des Zentrums auch mit dem Pkw wieder stärker in den Fokus rücken

Nein. Einfach: nein. Auf sehr sehr vielen Ebenen: nein.

Eine Gleichberechtigung aller Verkehrsträger – ja, die brauchen wir tatsächlich. Nur habe ich das unstete Gefühl, dass das gerade eben nicht zu dem führen würde, was die IHK aus ihrer Buchstabensuppe zusammensortiert hat.

Wie gestalte ich einen Parkstreifen?

In der Halderstraße sollte einen eigentlich kein Deppenparker mehr wundern, aber der hier ist schon was Besonderes.

Doch bitte, liebe Stadt Augsburg: wie unscheinbar kann man denn eigentlich einen Parkstreifen gestalten? Das rötlich Gepflasterte ganz links, das ist ein Gehweg. Das Asphaltierte in der Mitte ist der (bidirektionale) Radweg. Und das leere, markierte Dings neben dem Radweg, das ist die Kurzparkzone. Oder doch eine Abbiegespur? Offensichtlich kann das nicht jeder korrekt beantworten. Warum endet die Markierung im Nichts? Weshalb ist eigentlich auf der kompletten Länge der Randstein abgesenkt und nicht nur im Bereich der Einfahrten (Ganz hinten und ganz vorne im Bild, wobei das hinten auch noch eine Feuerwehreinfahrt ist)? Warum signalisiert und ermöglicht die Gesamtkonstruktion, erschütterungsfrei auf Rad- und Fußweg zu fahren?

Und warum besteht das Ganze jahrelang unverändert, wenn es doch so offensichtlich missbraucht und missverstanden wird?

Radfahrer und Fußgängerampeln

Es ist … zum Mäusemelken. Hat irgendjemand das Gefühl, dass seit dem Wegfall der Übergangsregel, was die Gültigkeit von Fußgängerampeln für Radfahrer (in bestimmten Ausnahmefällen) angeht, endlich alles besser ist?

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Schändlich

Ab und an fahre ich „von oben“ in die Innenstadt kommend einen Schlenker über die Herwartstraße, weil die Straße selbst – entlang der Stadtmauer – und der Ausblick davon sensationell schön sind. Allemal schöner als untenrum an der MAN-Kreuzung vorbei. Leider ist die Herwartstraße ein Blechfriedhof. Und wozu gibt es hier überhaupt noch einen Gehweg, der durch die Erlaubnis, darauf zu parken, völlig unbenutzbar ist? Konsequent wäre es dann, das Hochbord einzuebnen und Fußgänger auf die andere Straßenseite zu komplimentieren. Oder – Schockschwerenot – man killt 12 Parkplätze zugunsten eines unverbauten Ausblicks auf die historischen Wurzeln der Altstadt.

Alles schwierig

2017, drei Jahre bis zur #Fahrradstadt2020 … und ich werde nach wie vor im Pferseeer Tunnel stadteinwärts mutwillig abgedrängt

Gute, weil nahe liegende Forderungen, insbesondere, dass man doch bitte das „Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt“ auch stadteinwärts aufstellen möge, wenn man es stadtauswärts tut. Zwar wurde ich auch schon stadtauswärts bereitwillig darüber informiert, wo gefälligst der Radweg sei, aber warum das Schild in der Gegenrichtung gar nicht erst ausprobiert wurde, bleibt mir dennoch unverständlich. Bei Tempo 30 wundert mich allerdings schon lange nix mehr. Solange im Tunnel kein Kindergarten eröffnet, wird das nie was.

Die 200 naht

Etwas über 27 Wochen, in Kürze rund 200 Tage, existiert dieser Schutzstreifen in Minimalbreite (wenn man mit allen zugedrückten Hühneraugen misst), ohne dass bislang die Parkplätze wie vorgesehen um 50 cm nach rechts verlegt worden wären.

Gratuliere, Fahrradstadt.

Tine-Klink-Gedächtnisrampe

Gestatten: Die Tine Klink-Gedächtnisrampe 😉 Ich bezweifele, dass es diese Auffahrtshilfe ohne ihre Nachfrage je gegeben hätte. Dazu, ob dieser Eimer Asphalt etwas besser macht (außer für „Nur-schnell-zur-Post“-Autoparker), möchte ich mich gar nicht erst äußern. Das Desinteresse, mit dem der Radverkehr um eine voraussichtlich ein Jahrzehnt bestehende Baustelle (nicht) geleitet wird, gebe ich gerne zurück und nutze die Fahrbahn oder meide die Strecke gleich ganz (die Bahnhofstraße ist sehr viel hübscher und auf/über den Kö kommt man von dort auch besser).

Aber aus Neugierde: Nutzt irgendwer den Halderstraßenradweg tatsächlich in der freigegebenen Gegenrichtung? Wenn ja, warum? Und wie sieht der Fluchtweg am Ende aus, wenn der Weg sich in der Baustelle verliert?

Manchen Radfahrern ist aber auch nicht zu helfen

Heute morgen in der Konrad-Adenauer Allee vom Kö Richtung IHK: zwei Radler, beide auf dem (nur linksseitigen) Fußweg statt auf der (Tempo-30-)Straße unterwegs. Ich habe ihren Weg ein wenig länger verfolgt, bis ich selbst in die Weite Gasse abgebogen bin. Beide hatten nicht zufällig ihr Ziel gleich kurz nach dem Kö in einem der Anwesen auf der linken Straßenseite, sondern sind beide über 3 bzw. 4 Querstraßen hinweg gefahren. Wie man das alleine aus Komfortgründen auf sich nimmt – der Straßenbelag ist wesentlich komfortabler als der Fußweg mit seinen Auf- und Abfahrten – , erschließt sich mir schon nicht. Aber auch das „subjektive Sicherheitsgefühl“, das so oft als Argument gegen die Fahrbahnnutzung vorgebracht wird, kann es in der Konrad-Adenauer Allee nun wirklich nicht sein, seitdem dort der Verkehr nach dem Kö-Umbau so drastisch reduziert wurde – zudem noch in nördliche Fahrtrichtung, wo auch das Vorbeifahren an den Längsparkreihen wegfällt. Wer auf solchen Straßen noch das Fahren an unzähligen Hauseingängen vorbei vorzieht (oder für irgendwie sinnvoll) erachtet, welches Angebot an Radinfrastruktur soll da dann bitte noch helfen?

Fast gut

Fast schon gut, lieber DPD-Fahrer. Noch ein bisschen mehr Mut und die ganze Radspur freilassen, denn mit einem Reifen noch darauf stehen hilft niemandem so recht weiter.

Doch wenn man mal genau schaut: Am Klinkerberg herrscht auf der linken Fahrbahnsseite durchgehend nur ein eingeschränktes Halteverbot. Es mag zwar etwas unkonventionell erscheinen, auf der linken von zwei Spuren zu halten – die StVO besagt, dass zum Parken an den rechten Straßenrand herangefahren werden muss und dass dies „in der Regel auch, wenn man nur halten will“ gilt – noch dazu auf der Kurveninnenseite, aber das Schild gäbe imho allen Lieferanten genau das, was sie brauchen: das Recht, anzuhalten. Wenn ich jedoch Lieferdienste sehe, die links halten, dann tun sie das entweder komplett auf dem Fußweg oder zumindest halb drauf – was nicht nur nicht erlaubt ist, sondern die linke Spur ja trotzdem komplett verbaut. Aber es muss eine wahnsinnige Überwindung kosten, einfach einmal komplett auf einer PKW-Spur stehen zu bleiben. Wenn wir solche Skrupel einmal für Fuß- und Radwege erreichen würden, hach …

Man muss jedoch auch anmerken: Auch das Halten links neben der Radspur ist verboten. Als Lieferdienst ist man schon auch der Depp der Nation. Nachdem das Verkehrsaufkommen durch Lieferdienste sicher nicht weniger werden wird, dürfte das noch eine gewaltige Herausforderung für Verkehrsplaner werden.

Die Vergessene

In den kommenden Wochen sollen noch die Parkplätze auf dem Gehweg einen halben Meter in Richtung der Häuser geschoben werden, um so einem Sicherheitsabstand zum Schutzstreifen zu schaffen.

So stand es in der hiesigen Lokalzeitung geschrieben – am 20. Oktober 2016. Freilich war zu dieser Zeit noch nicht einmal die alte Radstreifenmarkierung auf dem Fußweg entfernt – die Bauarbeiten dazu begannen erst einen Monat später und zogen sich hin (immerhin wurde das komplette Pflaster erneuert). Dann wurde es, sehr überraschend für den Winter, kalt. Schnee und lange Dauerfrostperioden sind ein nachvollziehbarer Grund, dass sich lange nichts getan hat. In den ersten Monaten des Jahres ist die Verwaltung möglicherweise auch noch damit beschäftigt, Bäume und Sträucher vor der Deadline 1. März zu beschneiden (falls sich diese Ressourcen überhaupt überschneiden).

Doch langsam sollten die Gründe für weitere Verzögerungen ausgehen. Seit über 4 Monaten (!) wird dieser unfertige Schund als „sicher zu befahrendes Angebot“ bezeichnet. Ohne den nötigen Abstand zur Parkreihe ist der Schutzstreifen mit seinen nur mit sehr viel gutem Willen messbaren 125 cm Breite absolut inakzeptabel.

So lange die Stadt nicht in der Lage ist, 200 Meter (!) Radinfrastruktur dem absoluten Minimum an Sicherheitsstandard entsprechend in einer überschaubaren Zeit fertigzustellen, braucht sie nicht auf wohlwollende Geduld der Radfahrenden zu hoffen. Dass die gut 500 Meter Radspur aus gesägtem Pflaster in der Maximilianstraße vier (!) Jahre (!!) dauern sollen, passt da nur allzu gut ins Bild der fehlenden Prioritäten.

Neugestaltung der Bäckergasse

Halte ich für eine Maßnahme, die man auch gerne im Kontext der Fahrradstadt 2020 nennen darf und muss – sogar weit vor irgendwelchen Schutzstreifen in irgendwelchen Straßen. Für mich persönlich bleibt die Bäckergasse mit ihrem desaströsen Kopfsteinpflaster beispielsweise völlig außen vor, ich filtere sie als unbefahrbar aus. Was dort an Geschäften liegt, existiert für mich überhaupt nicht.

Mir würden da noch viele weitere Straßenzüge einfallen, denen eine Überarbeitung gut täte. Nicht nur, weil ich heute zufällig über Auf dem Kreuz/Frauentorstraße/Hoher Weg/Karolinenstraße ins Büro fuhr …

Ja da schau her

Vor langer, langer Zeit – vermutlich waren es die alten Römer – wurde stadteinwärts am Ende der Langenmantelstraße ein Radweg-Stummel auf das als reiner Fußweg beschilderte Hochbord markiert, auf den man zudem über den Randstein hätte hüpfen müssen, um ihn zu erreichen.

Seit einigen Wochen ist dieser Radweg nun tatsächlich bis zur letzten Randsteinabsenkung verlängert – und, oh Gott oh Gott, nach einigen Monaten sogar mit einem abgesenkten Randstein an der Aufleitung gesegnet. Bleiben die parkenden Autos, die, wie man im Bild sieht, den Platz regelmäßig so verengen, dass die markierte Radspur von Fußgängern benutzt werden muss. Und bis zur Ampel, wo man bequem auf die Radfurt wechseln kann, sind es kaum 50 Meter, die Fahrspur zur Ampel hin wird noch ein Stück breiter. Immerhin kann man nun in einer Situation wie auf dem Bild ganz legal auf dem Hochbord an der wartenden Autoschlange vorbei bis zur Ampel rollen.

In der Langenmantelstraße darf man dennoch vielmehr gespannt sein, ob die Stadt den großen Wurf wagt und je Fahrtrichtung eine PKW-Spur streicht und so eine Menge (ungestörten) Platz für FußgängerInnen (auf dem Hochbord) und RadfahrerInnen (auf einem Radstreifen) schafft. Das würde dann wohl (hoffentlich) auch das Problem der vielen FußwegradlerInnen durch die Plärrer-Haltestelle beseitigen.