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Video-Link: https://youtu.be/2B-wGZ5TNoM

Auf den Königsplatz

Ich oute mich als Fan des neuen Königsplatzes, aber die Auffahrt von der Hermanstraße aus über die Kaiserhofkreuzung ist wirklich kreuzdämlich, selbst wenn wie im Video nichts los ist (vormittags um Viertel nach 10).

Parkplätze auf Straßen schaffen ist wie …

Wieder was für thingsonbikelanes-aux, aber insbesondere einer für die Stadt Augsburg: BAUT DIE PARKBUCHT DIREKT HINTER DER KAISERHOFKREUZUNG ZURÜCK!

Diese Parkbucht befindet sich kaum 5 Meter hinter dem Kreuzungspunkt und bietet Platz für ein (1!) Auto. Aber – Überraschung! – hier stehen regelmäßig drei P/LKW. Und spätestens der dritte blockiert dann in variierenden Anteilen sowohl Straße als auch Radweg. Dabei ist es völlig egal, ob das ein Lieferdienst ist (ein eigenes Thema), oder ein Getränkelieferant oder ein SUV oder ein Smart. Das ist verkehrsgefährdend. Regelmäßig muss der PKW-Verkehr hier in die Gegenfahrbahn, um an den Deppenparkern vorbeizukommen.

Wie las ich so schön auf Twitter: “Neue Parkplätze auf Straßen schaffen ist wie Tauben füttern”. Wo ein Parkplatz, da ein Parker. Wo einer parkt, parken noch welche, egal ob noch Platz ist oder nicht. Was macht schon “ein bisschen” über die Linie. Ist doch nicht so wild.

Liebe Stadt. Zum einen: kontrolliert hier. Ist eine sichere Einnahmequelle. Zweitens: Baut die Parkbucht zurück. Ein Parkplatz 5 Meter hinter einem stark frequentierten Kreuzungsbereich ist für ALLE eine saudumme Idee. Das ist pure Anstiftung zum Fehlverhalten.

Ich will mich täuschen

Ich hoffe, ich täusche mich, aber diese angedeutete “Entlastungsstraße” über den Kö bettelt geradezu nach Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern. Was aussieht wie eine Straße, wird so wahrgenommen wie eine Straße und so benutzt wie eine. Es ist aber eine Fußgängerzone, und “Fahrrad frei” heißt auch nur, dass man nicht sofort abzusteigen braucht. In der Realität birgt dieser Kompromiss imho Gefahren für alle Beteiligten. Fußgänger müssen (gefühlt) in der Fußgängerzone auf einmal auf Verkehr achten, Radfahrern wird eine Straße suggeriert, die keine ist – und auch auf halber Strecke in Gleisen endet und nirgends hinführt. Aber vielleicht täusche ich mich und der Kö wird einmal in die Geschichte eingehen als Ort, an dem sich Fußgänger und Radfahrer rücksichts- und verständnisvoll mit gesundem Menschenverstand begegnen – §1 StVO ;). Wahrscheinlich ist eine solche „Begegnungsfläche“ einfach nur neu und ungewohnt.

Wer allerdings bei dieser Streckenführung je von einer “Radachse Süd-Nord” spricht, dem hau ich eine runter. Denn es gibt auch jene RadlerInnen, die am Kö niemandem begegnen wollen, sondern einfach nur die Stadt in Süd-Nord-Richtung schnell durchqueren wollen. Für diese hat man beim Kö-Umbau leider keine Alternativroute gefunden.

Kaiserhofparkpl … äh …kreuzung

Das hier ist nicht in erster Linie ein Problem für Radfahrer. Man muss mir vielmehr erklären, warum man im direkten Umfeld einer derart stark frequentierten Kreuzung überhaupt parken dürfen muss.