Schlagwort: Pfersee

Ein Linksabbieger-Erklärschild. Wenn man das schon erklären muss …
Eine etwas unorthodoxe Markierung
Keine Ampel für links abbiegende RadfahrerInnen?

Abbiegen oder Fahrbahn queren?

Wer es noch nicht gemerkt haben sollte: Dieses Blog dient mir selbst als laufender Lernprozess. Die hier abgebildete Kreuzung im schönen Pfersee ist ein schönes Beispiel dafür, dass ich durch Feedback von Regeln erfahre, die mir bis dato völlig unbekannt waren und wie gelernte Verkehrsführungen die/meine Erwartungen…
Bis zur Kreuzung mit der Sieglindenstraße wird in der Frölichstraße noch auf der Fahrbahn gefahren.
Nach der Kreuzung ist der Gehweg "Fahrrad frei", der auch gern genutzt wird, da man an der nächsten Kreuzung die Ampel umfahren kann.
Auch durch die Pferseer Unterführung ist der Gehweg nur "Fahrrad frei", dennoch dürfte die Mehrheit den Gehweg der Fahrbahn vorziehen.
Am Ende der Unterführung muss der Gehweg verlassen werden – was leider viele nicht tun.
An der nächsten Ampel finden die Gehwegfahrer eine Rad-/Fußgängerampel vor. Diese führt sie aber auf einen NICHT freigegebenen Gehweg.
Auf der Fahrbahn geht es bis zur nächsten Kreuzung. Diese überquert man auf die Luitpoldbrücke, wo der Gehweg schon wieder "Fahrrad frei" ist.
Das "Fahrrad frei" gilt wahrscheinlich, damit der Radweg diesseits der Wertach erreicht werden kann, gilt aber explizit über die ganze Brücke hinweg.
Am Ende der Brücke wollen RadfahrerInnen natürlich auch weiter geradeaus – über die Fußgängerampel.
Auf der anderen Seite müssen sie sich dann aber – da der Gehweg hier wieder NICHT freigegeben ist – an einer sehr engen Stelle in den Verkehr einfädeln.

Fahrrad frei – das kann nur Mist werden

Um das Fazit gleich vorwegzunehmen: Wenn man auf das kleine Zusatzschild "Fahrrad frei" trifft, ist etwas in der Verkehrsplanung schief gelaufen – und es wird von hier aus nur noch schlimmer. Die heutige Reise beginnt in der Frölichstraße auf der Fahrbahn und führt zur Luitpold-Brücke nach Pfersee. Nach…

Eine Unterführung des Willens

http://www.radirrwege.de/pics/Luitpold.m4v Endlich. Ein Geburtsfehler der Luitpoldbrücke ist Geschichte, dank des unermüdlichen Engagements der Bürgeraktion Pfersee. Diese paar Meter hätten mal einen Festakt verdient (im Gegensatz zu so manch anderer Straßenmalerei). Für alle außerhalb Augsburgs: Auf der westlichen Seite der Wertach führt ein wahrlich wunderbarer Weg an…
Keine 6 Meter für Tram, PKW, RadfahrerInnen und FußgängerInnen – irgendeiner ist immer der Depp.
Stadteinwärts – Na, lieber an den Fußgängern vorbei oder sich von einem Panzergefährt knapp überholen lassen?
Stadteinwärts – Make no mistake: Die Fußgänger dürfen das. Als Radfahrer hier bimmelnd Platz beanspruchen ist zumindest nicht die feine englische Art.
Die Tram will man als RadfahrerIn ganz sicher nicht im Kreuz haben.
Stadtauswärts – Der Ableitung auf die Straße steht der Ampelpfosten im Weg. Dadurch sticht ein Radfahrer von weit rechts "überraschend" in die enge Straße.
Stadtauswärts – Am Ausgang der Unterführung wartet eine aberwitzig enge Ableitung, welche direkt in den nach rechts ziehenden Verkehr zielt.
Stadtauswärts – Eine Tram ist hier sogar hilfreich, da sie keine PKW zulässt. Der verbleibende Abstand zur Tram ist nicht üppig, aber ok – was aber jeder anders empfinden mag.

Pest oder Cholera

Wer aus den westlichen Stadtteilen Augsburgs zum Bahnhof will, nutzt sehr wahrscheinlich die Pferseer Unterführung – ganz egal ob per PKW, Tram, zu Fuß oder mit dem Rad. Dass es jenseits der Unterführung, am Zugang zu den Gleisen Radabstellanlagen gebrauchen könnte, hat mittlerweile sogar die Stadt eingesehen…

Apropos Abstand zu Längsparkern

Liebe Stadt Augsburg, du kannst es doch. Schau nochmal in der Fröbelstraße nach, falls du dich nicht mehr erinnerst. SO geht Radfahrstreifen. Ja, der ist zwar auch nur etwa 1,50 Meter breit, besteht aber auch schon sehr viel länger als die Empfehlung, solche Streifen 1,85m…
Breit, asphaltiert, beleuchtet, quer durch einen ganzen Stadtteil, ohne Ampeln. Wieviele Städte können das bieten?
Der Westfriedhof liegt einer völlig ungestörten Querung "im Weg".
Um den Friedhof zu umfahren müsste man an dieser Kreuzung links abbiegen dürfen. Ein radfreundlicher Umbau wäre notwendig.
Ist man links abgebogen, kann man einige Meter weiter in eine Nebenstraße abbiegen …
… und an deren Ende auf einem Fuß-/Radweg weiterfahren.
Dieser ist für beidseitigen Verkehr (plus Fußgänger) gerade im Vergleich zu den Wegen in den Kasernen etwas arg eng.
Ein (sehr) kurzes Stück ist leider auch nicht asphaltiert.
Mehr als 10 Meter muss man aber nicht auf Asphalt verzichten.
Der Weg am Restaurant vorbei sieht fast so aus, als hätte sich jemand gedacht, dass hier einmal eine Grünbrücke über die Ackermannstr. führt …
… was aber nicht der Fall ist – man muss sie (noch?) herkömmlich überqueren. Ampel Nummer 2.
Der Reese-Park ist noch eine große Baustelle, aber der Weg ist bereits fertig.
Vielleicht kommt hier noch ein Verbindungsstück. Auf dieser Höhe gäbe es eine (ampfelfreie) Querungsmöglichkeit der Ulmerstraße, zur Weiterfahrt zum Kobelweg.
Auch das letzte Stück zur Ulmer Straße ist noch nicht ganz fertig …
… und endet noch etwas unmotiviert in Steinwurfweite zum Oberhauser Bahnhof.

Apropos Potenzial: der Westpark

Der Westpark ist ein Kunstbegriff, unter dem die neu geschaffenen Grünflächen der ehemaligen Reese- und Sheridankasernen zusammengefasst sind. Dadurch entsteht die einzigartige Möglichkeit, von der Ulmer Straße im Norden bis zur Leitershofer Straße im Süden (fast) ampelfrei durch Pfersee zu fahren. Der Wasenmeisterweg erweitert diese etwa 4km lange Strecke auf…

Der ÖPNV und der Weg in die Innenstadt

Die Pferseer CSU (Pfersee, Stadtteil von Augsburg) fordert eine Ausweitung der Tarifzonengrenzen, sodass zum Beispiel die vielen München-Pendler für den Weg zum Hauptbahnhof im ÖPNV nur noch eine (€ 1,30) statt zwei Zonen (€ 2,60!) bezahlen müssen. Zufälligerweise führt eine meiner Pendlerstrecken just an dem im Artikel angesprochenen…
Durch den Sheridan-Park kommt man schon (rot), der Reese-Park wird noch, und den Weg dazwischen muss man sich derzeit noch suchen
Beginn der Strecke im Süden des Sheridan Areals. Warum ein vier Meter breiter Weg allerdings nur "Fahrrad frei" ist, darf man schon fragen.
"Wege nicht geräumt und nicht gestreut". Heißt: Erst nicht räumen, dann auf die entstandene Eisschicht doch zehn Tonnen Splitt streuen, und den dann nicht wegräumen.

Quer durch Pfersee ohne Ampeln?

Welchen Weg ich morgens ins Büro nehme, hängt von allerlei Überlegungen ab: lang oder kurz (wieviel Zeit habe ich), links- oder rechtsrum (Wertach oder Lech), welches Rad nehme ich (weil, ihr wisst, n+1 …) und wie ist denn eigentlich das Wetter. Und mal bestimmt das Wetter das…
Soll es hier lang gehen? Die Leonhard-Hausmann-Str ist bislang in beide Richtungen befahrbar und 30-Zone. Und einigermaßen eng, mit Mindestabständen ist kein Gegenverkehr möglich.
Der Fahrbahnzustand ist nicht übermäßig grauenhaft, aber für Wohngebietsnebenstraßen typisch geflickt.
An den meisten Kreuzungen gilt Rechts-vor-Links. Aus gutem Grund, schließlich soll der Verkehr hier verlangsamt werden.
Auf dem kleinen Bildchen in der AZ schwer zu erkennen, aber wahrscheinlich muss man hier rechts in die Orléansstr und gleich darauf wieder links in die Kazböckstr, wenn man zur Luitpoldbrücke will.
Führe man geradeaus weiter, träfe man auf die Eberlestr, die eine Einbahnstraße WEG von der Augsburger Straße ist.
Folgt man der Eberlestr, ist die Zweibrückenstr die nächste Chance, in Richtung Wertach/Stadtmitte abzubiegen. Der Fahrbahnzustand ist … nun ja.
Die Zweibrückenstraße ist eine für Radfahrer und Fußgänger durchlässige Sackgasse …
… und führt direkt dorthin, wo einstmals die Goggelesbrücke stand. Sollte hier je ein Nachfolger gebaut werden, wäre das durchaus eine gute Route zum Plärrer.

Augsburger Straße – wird das die Umfahrung?

Wie in diesem AZ-Artikel erwähnt und in der dort abgebildeten Briefmarke des neuen Hauptradwegenetzes zu erahnen, soll in Pfersee der (Durchgangs-)Radverkehr wohl tatsächlich um die Augsburger Straße herumgeleitet werden. Ich hatte mögliche Umfahrungen ja hier schon einmal dargestellt. Im Süden der Augsburger Straße scheint das tatsächlich auf…

Der Winterdienst und Nebenstraßen

Vergangenen Herbst schrieb ich auf der Suche nach Umgehungen der Augsburger Straße in Pfersee: Und ob der Winterdienst in den engen Straßen überhaupt je durchkommt? Auf alle Fälle später (und weniger oft) als auf der Hauptroute. Zwar wäre das dann eine Sache, die man tatsächlich…

Holzbachstraßenrevolution

steffelblog: Das Verbotsschild für Fahrradfahrer wurde ausgetauscht durch ein Hinweisschild dass das Radfahren auf der Strasse erlaubt ist (Bild 1). Huch? Das Verbotsschild an der Holzbachstraße ist passé? Stattdessen nun ein “Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt”? Ich bin so begeistert, dass ich mich kaum zu…

Geradeaus in 90° Ecken

Dass die Luitpoldbrück nochmal umgebaut wird, davon träume ich in meinen euphorischsten Träumen nicht mehr, aber vielleicht wird ja einmal die anschließende Kreuzung mit der Perzheimstraße einmal renoviert? Falls ja, dann wünsche ich mir, nicht weiter in 90°-Ecken geradeaus geleitet zu werden. Danke. PS: Weil…
Fahrbahn für Radfahrer explizit gesperrt - also ab auf den linksseitigen Radweg
Und etwas weiter darf man dann nicht mal mehr geisterradeln, sondern soll absteigen.

Am Holzbach auf dem Holzweg *tuschbitte*

Lieber die Fahrbahnnutzung untersagen und Radfahrer auf die linke Straßenseite zwingen, als vielleicht den PKW-Verkehr in der Unterführung auf Tempo 30 auszubremsen. Wo der Radler dann schieben soll, weil ein schiebender Radfahrer bekanntlich so viel weniger Platz benötigt wie einer, der auf seinem Rad sitzen…

Kreisverkehr – mal wieder

Liebe Stadtplaner, bitte, lasst Radfahrer in einer verkehrsberuhigten Wohngegend einen Kreisverkehr doch einfach auf der Fahrbahn durchqueren, statt von der Radspur auf einen Fuß-/Radweg zu leiten. Ja, RadfahrerInnen haben hier auch so Vorfahrt gegenüber dem PKW-Verkehr, aber warum nicht Fahrrad und PKW unterscheidungsfrei gemeinsam im…
Die Augsburger Straße und mögliche Alternativen nördlich und südlich davon
Vom Westfreidhof aus geradeaus in die Leonhard-Hausmann-Str. geht schon mal nicht
Nächste Möglichkeit: Metzstr. Das Abbiegen ist auch ohne Baustelle nicht ganz trivial
Ob so eine gute Alternativroute aussieht? Enge Straße, bei Gegenverkehr kaum genügend Platz
Rechts vor links lässt einen auch nicht schneller vorankommen, die Parkreihen machen die Kreuzungen schlecht einsehbar
Die Metzstraße führt nicht lange parallel zur Augsburger Str. Der Weg bis zur Hessenbachstr. erfordert etwas Ortskenntnis (oder entsprechende Beschilderung).
Wenn man im Straßengewirr nicht die richtige Abzweigung erwischt, ist man Am Anger schon wieder auf der Augsburger Straße
Auf der Südseite ein ähnliches, wenn auch geringfügig besseres Bild: Gleichermaßen zugeparkt, aber etwas breiter. Viel Platz bleibt bei Gegenverkehr dennoch nicht (zu wenig für z. B. Anhänger)
Dafür landet man ohne Umwege an der Lutzstr (führt zur Leopoldbrücke) und kann auf gleicher Höhe auch noch die Wertach überqueren – um dann hoch nach Göggingen oder wieder zurück zur Leopoldbrücke zu fahren

Eine Umfahrung der Augsburger Straße?

In der Bürgerbefragung im Zuge des Projekts Fahrradstadt 2020 wurde die Augsburger Straße am häufigsten als unsichere Stelle genannt. Es ist eine dieser Straßen, bei der man Stadtplaner aber auch nicht wirklich um ihren Job beneidet: mit der Straßenbahnlinie ist der zur Verfügung stehende Platz…

Über die Luitpoldbrücke

Heute mal eine Frage: Darf/Soll ich so fahren (grüne Spur)? Das wäre von der Geradeausspur schräghalbrechts zum Weg an der Wertach. Den gelb gekennzeichneten Weg, der den Weg an der Wertach direkt über die Luitpoldbrücke verbinden würde, gibt es aus unerfindlichen Gründen nicht (ebensowenig wie…
5 Meter optionaler Radweg, danach Fußweg. Warum den Radverkehr dann überhaupt auf den Fußweg leiten? Über die unerlaubte Nutzung des Fußwegs braucht sich dann keiner wundern.
Nur wenige Meter nachdem der Radverkehr erst auf den Fußweg und dann wieder davon herunter geleitet wurde, beginnt auf dem Fußweg ein Radweg (samt Schild zur Benutzungspflicht). What the …?
Aus welcher Richtung ein Radfahrer kommen soll, der diesen Radweg benutzen kann, soll mir mal wer erklären.

Straßenmalerei

Ein Paradebeispiel sinnbefreiter Beschilderung und Straßenmalerei (Farbmarkierungen in den ersten beiden Bildern sind zur Illustration hinzugefügt). Es beginnt mit einem für Radfahrer freigegebenen Fußweg (als ob hieraus jemals etwas Gutes entstehen könnte). Wer diesen benutzt, wird nach kaum fünf Metern wieder davon herunter geleitet, zur…