Mindestbreiten versus Poller

Für Radwege gibt es Mindestbreiten und die Radlobby streitet nicht von ungefähr dafür, von diesen Mindestbreiten (deutlich) abzurücken eingedenk steigender Radverkehrsanteile und zunehmender Anzahl schneller(er) E-Bikes oder breiterer Radtypen. Und wenn im Bestand schon mal ein ausreichend breiter Weg vorhanden ist – stehen vielleicht Poller im Weg.

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Be careful what you wish for

Ich wünschte mir, mehrfach sogar, einen Poller am Ende der Parkplatzfläche in der Rosenaustraße, damit das Zuparken des anschließenden Rad-/Fußweges endlich ein Ende finden möge. Nun, ich habe einen bekommen. Zwei sogar. Nur … glücklich macht mich das jetzt auch nicht.

Ja, tatsächlich, mit diesen beiden Pollern ist das Zuparken des Radwegs nun wohl Geschichte. Nur stehen jetzt eben Poller im Weg. Wer mal mit Anhänger unterwegs ist – da muss man schon gut zielen. Ich hatte bei meinem Wunsch eher eine Abtrennung quer zur Fahrbahn im Sinn. Zugegeben: Da hätte man sich dann einfach daneben stellen können. Wäre garantiert passiert, nicht nur einmal. Aber das hätte man mit einer entsprechenden Gestaltung sicher minimieren können – unterschiedliche Oberflächen, Steine statt Poller, oder eben mit einem auffälligen Symbol auf dem Weg. Und man hätte die Stelle natürlich für einige Wochen verstärkt kontrollieren müssen. Da parken schon immer dieselben Pappenheimer, die hätten es nach zwei Strafzetteln verstanden.

So ist es halt … ok. An Pollern kommt man etwas besser vorbei als an Deppenparkern. Ok. Es ist besser als vorher. Ganz richtig verstanden fühle ich mich jedoch nicht.