Straße neu, der Rest … welcher Rest?

Die Leitershofer Straße ist schon weitgehend fertig, in Leitershofen wird bereits markiert. Nach Stadtbergen hinein gab es bislang nur auf einem kurzen Stück (und nur auf einer Seite) einen Radstreifen – dem allgemeinen Trend nach würde ich nun eher auf beiden Seiten einen Schutzstreifen erwarten (für beidseitige Radstreifen wird wohl kein Platz sein), während der Mittelstreifen entfällt. Theoretisch verengt das optisch die Straße und sorgt für geringere Geschwindigkeiten. Theoretisch.

Theoretisch hätte man natürlich auch die Chance nutzen können und nicht nur die Straße sondern auch das Hochbord sanieren können – was man natürlich nicht getan hat. So holpert man in Richtung Leitershofen immer noch auf einem Flickwerk dahin. Man hätte auch das Hochbord auf einen reinen Fußweg verengen können (2 Meter), um Platz auf der Fahrbahn zu schaffen, aber das war sicher auch zu anstrengend.

Geht doch

Wer erinnert sich noch an einen der allerersten Einträge? Beschilderung und Markierungen an besagter Stelle waren, na, sagen wir mal, eigenwillig. Aber man sage nicht, die Stadt Augsburg sei nicht lernfähig und wir würden es nicht honorieren: An der Stelle wurde nachgebessert! Die Radwegmarkierung (samt Beschilderung) auf dem Gehweg wurde entfernt, stattdessen wurde sogar ein Schutzstreifen auf der Fahrbahn eingezeichnet. Und der anschließende Radstreifen, der vormals sinnlos am Gehweg begann, setzt nun korrekt den neu geschaffenen Schutzstreifen fort. Geht doch! Vielen Dank (und ich bilde mir jetzt ein, mein Gemecker hätte geholfen ;).

Straßenmalerei

Liebe Straßenmaler, wenn ihr Spuren aufmalt, die ausschließlich für Radler sind, dann sollten die auch dorthin führen, wo Radler hingehören. Und nein, das ist hier nicht der Gehweg.

Straßenmalerei

Ein Paradebeispiel sinnbefreiter Beschilderung und Straßenmalerei (Farbmarkierungen in den ersten beiden Bildern sind zur Illustration hinzugefügt). Es beginnt mit einem für Radfahrer freigegebenen Fußweg (als ob hieraus jemals etwas Gutes entstehen könnte). Wer diesen benutzt, wird nach kaum fünf Metern wieder davon herunter geleitet, zur Ampel hin (dass es eine bauliche Einrichtung gibt, die nur für Radfahrer Sinn ergibt, deutet darauf hin, dass der Radweg wohl mal verpflichtend war). Das Hochboard ist dann klar als reiner Fußweg gekennzeichnet. Natürlich fahren dennoch viele Radler weiter, um die Ampel zu umfahren – nicht erlaubt, aber auch ein Eigentor der Verkehrsführung.

Kaum hat man die Ampel hinter sich, beginnt auf dem Fuß(!)weg ein per Schild als benutzungspflichtig markierter Radweg, der nach links in die Fröbelstraße und rechts in die Bgm.-Bohl-Straße mündet (und dort  nach wenigen Metern in (legal) parkenden Autos endet. What the …?). Wer in aller Welt sollte auf diesen Radweg gelangen können? Von der Stadtberger Straße aus niemand. Aus der Bgm.-Bohl-Str. wohl auch keiner (falsche Straßenseite), aus der Fröbelstraße erst recht keiner (ganz ganz falsche Straßenseite).

Straßenmalerei inkl. Schild hätte man sich an dieser Stelle schenken und sich davon ein Eis kaufen können (und ich will gar nicht erst wissen, WIEVIELE Eis das gegeben hätte).