Lieber Stadtmarkt …

… das, was du „Rad’l Parkplatz“ nennst, raubt mir regelmäßig einen Teil der Lust, dich zu besuchen. Es sind zu wenig Plätze. Es ist zu eng, mit Hänger passe ich überhaupt nicht hin. Die Radständer waren anno 1735 schon Mist. Dass ich beim Absperren einem LKW und fünf Transportern Platz machen muss, steigert das Willkommensgefühl auch nicht recht.

Dass ich sogar einen REWE-Markt als Gegenbeispiel heranziehen muss: Schau mal, was die auf dem Raum von zwei PKW-Stellplätzen (direkt am Eingang) hinbekommen. OK, gut, immer noch zu wenig, was die Auslastung zu einer untypischen Einkaufszeit belegt. Aber hey – hier fühle ich mich willkommener als bei dir.

Ach, REWE.

Komm, lass uns beide einmal scharf nachdenken, ob du hier nicht für deine mit dem Rad reisenden Kunden etwas optimieren könntest. Denn ja, was du hier siehst, ist der einzige Zugang in das Eck, in dem sagenhafte fünf Stellplätze eingekerkert sind (von denen zwei unbenutzbar sind). Nur falls in Zukunft mal die Frage aufkommt, warum du von steigenden Radfahrerzahlen in der Stadt nichts abbekommst.