Schlagwort: Zweirichtungsradweg

Der linksseitige Rad-/Fußweg an der Universitätsstraße entlang. Durch ein explizites Fahrbahnverbot verbindlich zu nutzen.
So sieht das meist aus, wenn ein PKW ausfährt – rauf auf den (nur im Bild markierten) Radweg
Dass PKW so weit ausfahren hängt sicher auch mit der geschlossenen Parkreihe zusammen. Wer sieht das ankommende Auto links?
Schon vor den Parkplatzein-/ausfahrten gibt es Konfliktpotenzial: Für Abbieger fehlt die Markierung, dass mit Radfahrern von links zu rechnen ist.
Aus der Hannah-Arendt-Str. kommend gibt es sogar ein (halb umgefallenes) Schild. Die Parkreihen machen die Übersicht aber zunichte.
Mittendrin endet die Spurenaufteilung …
… da wenig später die 30-Zone beginnt. Warum man nicht die ganze Straße als 30-Zone ausweist und die Fahrbahn für Radfahrer freigibt?

Universitätsstraße: Getting Shit Done

Die Radverkehrsführung in der Universitätsstraße hatte ich schon einmal bemängelt. Dass man hier die linksseitige Radwegbenutzung gestattet ist durchaus nachvollziehbar. Die Uni als Start- und Zielpunkt zieht die Nutzung so oder so an, daher ist die konzeptionelle Einbeziehung des Linksverkehrs nur folgerichtig. Der Radweg selbst ist auch…
Statt an der Straße entlang wird Radverkehr hier um ein kleines Dreieck an die Kreuzung geleitet.
Das linksseitige Befahren und Überqueren der Kreuzung ist erlaubt – überrascht jedoch die meisten Autofahrer.

Auf der linken Seite über eine Kreuzung. Good luck.

Wer in Augsburg die Studie des BASt einmal mit zusätzlichen Zahlen bezüglich der notwendigen Sorgfalt von Autofahrern gegenüber linksseitig fahrenden RadfahrerInnen füttern möchte, dem sei die Kreuzung Hofrat-Röhrer-Str/Inverness Allee empfohlen. Von der Hofrat-Röhrer-Str kommend wird man über einen kurzen Fuß-/Radweg auf den linksseitigen Radweg an…

Linksseitig Radfahren

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat Ende Oktober die Ergebnisse eine Studie veröffentlicht, welche die Gefährdung des legalen linksseitigen Fahrens auf Zweirichtungsradwegen beleuchtet. Während das illegale Geisterradeln bereits durch mehrere Untersuchungen gut belegt sei, existierten für Zweirichtungsradwege in Deutschland demnach noch überhaupt keine belastbaren Zahlen. Die Untersuchung stellte…
Sichtbehinderung zum ersten: Durch den Lärmschutzwall ist der Knick schlecht/spät einsehbar
Sichtbehinderung zum zweiten: Auch durch Steinwände lässt es sich schlecht blicken.
Gleiche Stelle von der anderen Seite aus – gleich wenig Sicht. Aber ist da nicht was auf dem Boden?
Tatsächlich. Eine Markierung, die den möglichen Gegenverkehr kennzeichnet. Durch die Fahrbahnerneuerung jedoch stark mitgenommen.
So sah die Stelle vorher aus – immerhin konnte man sie da noch erkennen.
Weshalb auf dieser Seite der Belag erneuert wurde? Kaputt war er nicht, wie man hier noch sieht (Mai). Wahrscheinlich ging es um darunter verlaufende Leitungen.
Das hier ist die Kennzeichnung in "falscher" Richtung. Auf diesen Gegenverkehr wird in "richtiger" Richtung freilich nie hingewiesen
Platz für eine alternative Route oder einen breiteren Weg wäre schon da …

Spieglein, Spieglein an dem Weg …

Diese Stelle (Hinweis von Severin) liegt jetzt auch schon eine ganze zeitlang herum. Es geht um den die Friedberger Straße stadtauswärts begleitenden Radweg. Zwischen Spickelstraße und Am Eiskanal verlässt der Radweg die Hauptstraße, führt an der Badestelle am Hauptstadtbach vorbei und mündet später in den…

RadfahrerInnen kann man alles zumuten

Wir können gerne über Zweirichtungsradwege diskutieren. Gerade im Innenstadtbereich, wo Radrouten viele Start- und Zielpunkte haben können und weniger über weite Entfernungen von A nach B führen, sondern von Geschäft zu Geschäft, birgt die Freiheit, Wege auch linksseitig oder Kreuzungen nach Gutdünken zu umrunden, ein enormes Komfortpotential.…
Ein Stückchen in beide Richtungen blau beschilderter Irrsinn. Der Gegenverkehr bekommt die Spur rechts, der Verkehr in richtiger Richtung muss im Bild links zusammen mit Fußgängern fahren.
Einziger Hinweis, dass hier Gegenverkehr herrschen könnte, ist die Straßenmalerei. Dass die Furt breiter aufgemalt ist als der Radweg beiderseits gibt Bonuspunkte. Einzulösen direkt in der Hölle.
Und so sieht die Stelle in richtiger Richtung aus – das Schild habe ich bis heute nicht bemerkt und fuhr intuitiv der Pflastermarkierung nach (und damit bin ich nicht alleine, wie ich erleichtert festellen durfte)
Und das ist (möglicherweise) die Erklärung für die kurze Freigabe in beide Richtungen: Man wollte dem Verkehr Richtung Innenstadt (links runter) nur Gutes tun! Denn der Umweg auf der richtigen Straßenseite ist durchaus vorhanden (Daten von http://www.openstreetmap.org/ - Veröffentlicht unter http://opendatacommons.org/licenses/odbl/ )

Lieber Geisterradler züchten als Wege optimieren

Die Neuburger Straße ist ja für so manchen Beitrag gut, aber dieses Teilstück hier (vielen Dank für die ursprüngliche tumblr-Einreichung von Things on Augsburgs Lanes) verdient einen Ehrenplatz in der Kategorie "Wo kommen nur all die Geisterradler her". Für ein kurzes Stück ist der Radweg…