Ist halt so. Ist das so?

Die Kreuzung Augsburger/Perzheimstr. dürfte eine der am meisten von Radfahrenden benutzten sein. Bei einem Fahrradfrühstück auf der Luitpoldbrücke brauchten wir kaum 30 Minuten, um all unseren Proviant an die Frau und den Mann zu bringen. Gleichzeitig ist auch das PKW-Verkehrsaufkommen hoch, man sollte daher meinen, dass die Kreuzung zumindest auf dem Schirm der Verkehrsplaner und der Anspruch an die Infrastruktur hoch ist.

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Jedes blöde Eck kann man durch Parken noch blöder machen

Es ist kein Ruhmesblatt an Kreuzungspunkt: Am Sheridan-Tower treffen sich Panzerstraße, Nestackerweg und B17-Auffahrt in einem Linksknick – und daran Anschluss findet die Gewerbezufahrt zum Sheridanpark. Auf engstem Raum treffen hier ziemlich viele mögliche Fahrtrichtungen zusammen, gekrönt von einer abknickenden Vorfahrt, wo bekanntlich ähnlich enthusiastisch geblinkt wird wie in Kreisverkehren. Wer wo hinfährt ist damit meist erst ersichtlich, wenn es passiert ist. Dummerweise mündet genau in diesen Kreuzungsbereich auch noch ein Radweg.

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Hallelujah!

Die Donauwörther Straße war lange das übelste Beispiel völlig absurder Platzverteilung zwischen Rad- und PKW-Verkehr. Als nach dem Umbau mit Straßenbahn in der Mitte eine Retfahrbahn übrig blieb, die für zwei PKW-Spuren zu schmal, für eine aber überbreit war, wurde dem Radstreifen dennoch nur ein altertümliches Mindestmaß zugestanden – und das auch nur, wenn man Ablaufrinne und Markierung hinzurechnet, ungeachtet der Tatsache, dass man teils an Parkbuchten vorbei muss. Dieser Zustand ist nun endlich Geschichte.

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Richtig abbiegen im Sheridanpark

Sheridan- (und Reese-)Park als zentrale Bestandteile einer Nord-Süd-Achse habe ich dann und wann schon erwähnt. Der Westfriedhof liegt der Achse ein wenig im Weg, eine Umfahrung ist aber nicht weiter kompliziert. Eine passende Beschilderung sucht man aber umsonst. Und auch den passenden Abzweig zur (bald gleich kommenden) Fahrradstraße durch Pfersee muss man bislang erahnen, beschildert ist er (noch) nicht.

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Mysterium „Anderer Radweg“

Entlang der Gögginger Straße wurde schon Ende letzten Jahres/Anfang diesen Jahres ein Stück des Fuß-/Radwegs aus alten Waschbetonplatten saniert und mit einer einheitlichen Asphaltdecke versehen. War der Weg auch nach der Sanierung noch einige Zeit als Fuß-/Radweg beschildert, findet sich nun ein „Fahrrad frei“-Fußweg-Schild. Gleichzeitig ist aber auch eine Trennlinie mit extra Rad- und Fußgänger-Piktogrammen markiert – wie geht das denn bitte zusammen? 

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Mindestbreiten versus Poller

Für Radwege gibt es Mindestbreiten und die Radlobby streitet nicht von ungefähr dafür, von diesen Mindestbreiten (deutlich) abzurücken eingedenk steigender Radverkehrsanteile und zunehmender Anzahl schneller(er) E-Bikes oder breiterer Radtypen. Und wenn im Bestand schon mal ein ausreichend breiter Weg vorhanden ist – stehen vielleicht Poller im Weg.

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Die neue Ackermannbrücke

Anfang Juli feierte die Stadt bereits die „Verkehrsfreigabe“ des Ackermannbrückenneubaus, jetzt sind auch endlich die Fuß-/Radwege drumherum fertig – und die wären mal wirklich einen kleinen Festakt wert. Denn diese Wege sind ein wirklicher Mehrwert des Neubaus: endlich gibt es jetzt Auf- und Abfahrten vom/zum Wertachweg.

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Dream a little dream with me

Wenn hierzulande ein Radweg eine Straße kreuzt, dann sieht das gerne so aus: In der Mitte eine „Überquerungshilfe“ (die mit Gespann oder langem Rad gerne eine Falle ist, da zu schmal) und eine ganze Reihe von zu überquerenden und je nach Tagesform des Straßenbaus mehr oder minder abgeflachte Randsteine. Nicht nur, dass ganz selbstverständlich die Straße Vorfahrt genießt, die gesamte Gestaltung ruft laut und deutlich: der Radweg ist nachrangig.

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Absurditäten auf dem Weg zur Arbeit

Dass die Stadt Augsburg die Ackermannbrücke als „für den Verkehr freigegeben“ gefeiert hat, ist nun auch schon wieder 10 Tage her. Leider gilt das nur, solange man tatsächlich über die Brücke fährt. All der Verkehr, der unten durch möchte, oder von unten auf die Brücke auffahren möchte … tja, das zieht sich noch ein wenig.

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RE: Fahrradstraße zur Umgehung der Augsburger Straße

Eine Umgehung der Augsburger Straße ist schon seit Ewigkeiten ein Thema, das Augsburger Radfahrende bewegt. Im ziemlich genau vor vier Jahren stattfindenden Workshop zur Fahrradstadt 2020 wurde dieser Straßenzug schon mit deutlicher Mehrheit als Ärgernis benannt und eine Umgehung – möglichst als Fahrradstraße – gewünscht. Dieser Wunsch wird nun wohl in Bälde erfüllt: mehr oder minder parallel zur Augsburger Straße wird die Treu-, Färber- und Gollwitzerstraße zur Fahrradstraße umgewidmet. Doch nicht nur die Kolumne Radlerleben fragt sich, ob damit nun alles gut werde.

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Das Problem der Anderen, reloaded

Nicht zu wissen, wo man mit dem Projekt Fahrradstadt wirklich steht, aber präventiv schon einmal verkünden, dass es mit den 25% Radanteil bis 2020 wohl nichts werde, ist das Eine. Es auch nach sechs Jahren Projekt Fahrradstadt und als Gründungsmitglied der AGFK Bayern (Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Kommunen) nicht fertigbringen, die niedrigst möglich hängenden Früchte zu ernten, ist das Andere, und die wiederholt offenbarte … ja, was? Ignoranz? Arroganz? Unfähigkeit? Planlosigkeit? Sie hat das Zeug, viel Positives zu überdecken.

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Hindernisrochade in Inningen

Letztes Jahr wurde in der Bergheimer Straße in Inningen Tempo 30 verordnet. Weil das hierzulande nicht einfach so geht, wurden obligatorisch Hindernisse auf der Fahrbahn platziert. So richtig glücklich scheint irgendwer mit dem Ergebnis wohl nicht gewesen zu sein – die Hindernisse wurden jüngst verändert.

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Anderthalb Jahre später

Wir legen an Tempo zu. Was in der Dominikanergasse noch etwas über 2 Jahre gebraucht hat, ist hier am Wertachweg in Inningen schon nach 1,5 Jahren erledigt: der Randstein wurde abgefräst! Nach wie vor darf man sich fragen, was der da überhaupt zu suchen hat, aber immerhin ist nun eine unnötige, potenzielle Stolperstelle weniger im Radnetz vorhanden.

Ach was.

Haben auch alle brav ihr überraschtes Gesicht auf?

Neue Beschilderung, altes Spiel

Manchmal komme ich nicht umhin, mich zu fragen, ob die Verantwortlichen, die am Helio-Center die Beschilderung planen, aufstellen und/oder kontrollieren, morgens zum Anziehen zweier gleicher Socken auch Hilfe benötigen. Oder schon jemals auf einem Rad gesessen sind.

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Neue Flicken im Stadtwald

Dieser Tage war einmal wieder der Ausbesserungstrupp im Siebentischwald unterwegs und glättete einige Stellen – ob als Reaktion auf RADar-Meldungen oder als Teil des durchaus regelmäßigen Reparatur-Turnus. Ich bilde mir sogar ein, dass die diversen Flicken dieses Mal weniger hoch sind und aus den Schlaglöchern nicht direkt Schlaghügel machen. Allerdings bleibt die Ausbesserung auch wie immer stark örtlich begrenzt – nahe des Hochablasses und auf der Spickelstraße ist nichts passiert – und offenbar willkürlich. Was am einen Wegrand ausgebessert wurde, liegt auf selber Höhe am anderen Wegrand weiterhin brach.

Breaking news

Wir schalten kurz in die Viktoria- und Halderstraße … oh, Moment, nein, ich höre gerade, es gibt nichts Neues.

Das neue Radparkhaus

Nicht falsch verstehen: Die Eröffnung der neuen Radstation ist eine erfreuliche, lange notwendige Sache. Glückwunsch an alle, die nun einen Stellplatz am Bahnhof haben und die Rampe dorthin ist sicher völlig ausreichend.

Aber ein bisschen lustig ist es schon, oder?